Dynamo Dresdens Problem mit den Verletzten

Dresden - "Seuche" ist fast schon untertrieben. Gefühlt gibt es bei Dynamo Dresden seit einer Ewigkeit keine Partie, um die es nicht eine Hiobsbotschaft wegen eines verletzten Spielers gibt.

Bei Robin Becker (25) war nach rund einer Stunde Schluss.
Bei Robin Becker (25) war nach rund einer Stunde Schluss.  © Lutz Hentschel

Auch vor der DFB-Pokal-Begegnung gegen den VfB Stuttgart, die die Schwarz-Gelben am Ende mit 0:1 verlor, war die Verletztenliste wieder lang. Luca Herrmann (23) und Jong-min Seo (20) fallen ohnehin noch bis mindestens zum Winter aus, wann Panagiotis Vlachodimos (30) wieder einsteigen kann, ist noch völlig unklar.

Der Dribbelkünstler plagt sich mit Problemen am operierten Knie rum, Innenverteidiger Kevin Ehlers (21, Oberschenkelprobleme) und Mittelfeldkicker Jonas Oehmichen (18, Meniskusschaden) sind im Aufbautraining.

Doch das Elend nahm auch am Freitag selbst kein Ende. In der 52. Minute knickte Michael Akoto (24) unglücklich um, vier Zeigerumdrehungen später musste er gestützt das Feld verlassen - das Sprunggelenk machte nicht mehr mit.

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Fünf Minuten später war auch Robin Becker (25) verletzt runter. Der Abwehrmann war ohnehin mit Schmerzen am Gesäßmuskel ins Spiel gegangen, nach knapp einer Stunde ging nichts mehr. "Es ist bitter für uns, dass wir so wechseln müssen, weil sich zwei Spieler verletzt haben. Das ist mal wieder der Wermutstropfen, den wir mitnehmen. Bei beiden sieht es nicht so gut aus", erklärt Markus Anfang (48).

Bis zum gestrigen Montag standen die genauen Diagnosen noch aus. Fakt ist aber, dass Dynamos Coach aufgrund der vielen Ausfälle schon gegen Stuttgart ein hohes Risiko gehen musste. Denn die eingewechselten Paul Will (23) und Yannick Stark (31) sind selbst erst von längeren Verletzungen zurückgekehrt.

Michael Akoto (24, M.) musste am Sprunggelenk behandelt werden.
Michael Akoto (24, M.) musste am Sprunggelenk behandelt werden.  © Lutz Hentschel

Anfang: "Ich hoffe, dass die beiden gut regenerieren, wir müssen ein bisschen aufpassen. Außerdem hoffe ich, dass sich bei den anderen beiden nichts Schlimmes bestätigt."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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