Dresden - Kann Dynamo Dresden die Mannschaft der Stunde unter Flutlicht ärgern? Heute Abend gastiert Hertha BSC zum Top-Spiel der 2. Bundesliga im Rudolf-Harbig-Stadion.
Aktueller Spielstand:
Dynamo Dresden - Hertha BSC 1:1
Torschützen: 1:0 Patrice Covic (10.), 1:1 Jon Dagur Thorsteinsson (29.)
In unserem TAG24-Liveticker versorgen wir Euch heute mit allen Infos, Highlights, Toren und Randgeschichten zum brisanten Duell.
Unentschieden zur Pause zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC
Halbzeit: Dann ist Schluss, es geht mit dem 1:1 in die Kabinen.
45. Minute +1: Die Alte Dame bleibt gefährlich, nun rettet Muhamedbegovic in allerhöchster Not. Drei Minuten werden im ersten Durchgang nachgespielt.
45. Minute: Um ein Haar wäre die Hertha kurz vor der Pause in Führung gegangen, weil eine Thorsteinsson-Hereingabe bis auf Grönning durchkommt. Straudi rettet die Dresdner jedoch auf der Linie vor dem Rückstand.
43. Minute: Gute Chance für die SGD! Covic bedient Bobzien, da Vermeij aber noch kurz den Fuß reinhält, geht etwas Tempo verloren. Trotzdem zieht der 23-Jährige noch gekonnt in die Mitte und dann ab, aber Gerbseck pariert.
41. Minute: Derweil droht Dingert das Spiel hier zu entgleiten, da er zumindest bei den Berlinern sehr nachsichtig mit den farbigen Verwarnungen hantiert. Das regt auch Thomas Stamm auf, der jetzt eine Ansage vom Unparteiischen kassiert.
40. Minute: Jetzt liegt Rapp nach einem Zweikampf am Boden - der erste Eindruck sah ganz böse aus. Der Defensivakteur rappelt sich dann aber doch wieder auf.
38. Minute: Bobzien bleibt zunächst auch verletzt liegen, krümmt sich vor Schmerzen am Boden und muss behandelt werden. Es scheint aber weiterzugehen, als er aufsteht, applaudiert das Publikum.
37. Minute: Mads Pedersen räumt den zum Tor stürmenden Ben Bobzien ab und sieht die Gelbe Karte. Die hätte er auch schon keine 60 Sekunden sehen können, zudem lässt sich bei der Szene sogar über einen direkten Platzverweis streiten. Dingert lässt hier Gnade vor Recht ergehen.
36. Minute: Gelbe Karte für Muhamedbegovic. Der Abwehrmann schlägt die Kugel nach einem Einwurf für die Berliner weg.
35. Minute: Bobzien geht auf der linken Seite ins Dribbling, seine Flanke blockt Gechter aber mit dem Kopf.
32. Minute: Wagner geht gegen Grönning zu rücksichtslos ans Werk und sieht die Gelbe Karte.
31. Minute: Auch wenn Hertha in den vergangenen zehn Minuten etwas besser geworden ist, der Treffer kam ziemlich aus dem Nichts. Wie reagiert Dynamo jetzt?
Jon dagur Thorsteinsson trifft zum Ausgleich!
29. Minute: TOOOOR für die Hertha - Thorsteinsson gleicht aus! Im vierten Anlauf taucht der Isländer plötzlich frei vor dem Dresdner Strafraum auf, nimmt Maß und bugsiert das Leder flach neben den linken Pfosten in die Maschen.
Vincent Vermeij verpasst das 2:0!
26. Minute: Fast das 2:0! Dynamo kommt über rechts, wo Straudi viel Platz hat und scharf halbhoch in die Mitte flankt. Dort verpasst Vermeij mit seinem linken Huf aber ganz knapp.
24. Minute: Thorsteinsson zum Dritten, doch der Isländer rutscht bei einem Schuss im Strafraum weg. Anschließend geht auch noch die Fahne hoch.
23. Minute: Hertha-Keeper Gersbeck stürmt bei einem langen Ball weit aus seinem Kasten und fängt den so vor Covic ab. Gewagte Aktion des Schlussmanns, aber gutgegangen.
22. Minute: Die Alte Dame wird langsam stärker. Grönning zieht ein Foul in der Dresdner Hälfte, mit dem sich die Berliner weiter dort festsetzen.
19. Minute: Wieder Thorsteinsson, dieses Mal mit dem Abschluss aus rund 19 Metern - erneut abgeblockt.
19. Minute: Mal ein Vorstoß der Hertha über Thorsteinsson, der mit seiner Flanke von rechts aber hängen bleibt.
16. Minute: Die Schwarz-Gelben versuchen vorn über Vermeij, Covic und Wagner durchzukommen. Es reicht zwar nicht zum Abschluss, doch Hertha wirkt von der Giftigkeit des Gegners schon fast beeindruckt.
14. Minute: Ein starker Beginn der Gastgeber, Dynamo lässt auch nach der Führung nicht locker und stellt den bislang makellosen Gast hier vor einige Probleme.
Ausgerechnet Patrice Covic bringt Dynamo Dresden in Führung!
10. Minute: TOOOOOOOOR für Dynamo - und es trifft ausgerechnet Patrice Covic! Der junge Kroate leitet selbst ein und bedient Vermeij im Sechzehner, bekommt den Ball im Doppelpass mit dem Niederländer anschließend zurück und versenkt aus mittiger Position eiskalt per Flachschuss. Ein märchenhafter Startelfeinstand! Trotz seiner BSC-Vergangenheit jubelt er übrigens lautstark vor dem Familienblock, in dem auch sein Papa sitzt.
8. Minute: Wieder Dynamo! Schreiber findet mit einem langen Ball hinter die Kette Bobzien, der jedoch den richtigen Moment fürs Abspiel verpasst. Am Ende probiert es Rapp aus der zweiten Reihe, wird aber abgeblockt.
6. Minute: Erste gute Offensivaktion der Hausherren! Vermeij behauptet den Ball und nimmt Hauptmann mit, der auf Bobzien legt. Der schickt das Leder weiter in den Lauf von Rossipal auf links, doch die Hereingabe des Linksverteidigers findet Vermeij nicht.
5. Minute: Bobzien verhindert einen Pass von Gechter und erhält sofort Szenenapplaus, die Dynamo-Fans haben sich heute zudem einen äußerst lautstarken Start ins Spiel ausgedacht. Der Einsatz ihrer Truppe stimmt dementsprechend sofort, während im RHS ohrenbetäubender Lärm herrscht.
3. Minute: Beide Mannschaften starten ruhig, aber direkt mit sehr intensiven Zweikämpfen ins Spiel.
Dynamo Dresden gegen Hertha BSC jetzt im Liveticker!
1. Minute: Der Anpfiff im RHS ertönt, das Spiel läuft!
20.27 Uhr: Anschließend betreten die Spieler den Rasen, gleich rollt der Ball.
20.26 Uhr: Dann erklingt die Dynamo-Hymne. Es kribbelt hier.
20.25 Uhr: Schon vor dem Anpfiff tönt ein brachialer "DY-NA-MO"-Wechselgesang durch die Blöcke. Den ein oder anderen Berliner im Tunnel dürfte eine Mischung aus Angstschweiß und Gänsehaut umhüllen.
20.15 Uhr: Die Spieler holen sich die letzte Motivation
Es geht wieder in die Kabinen, vorher holen sich beide Mannschaften aber noch den Applaus und die Anfeuerungsrufe ihrer Fans ab.
20.12 Uhr: Dynamo Dresden sucht noch das richtige Abwehr-Paar
Durch das Debüt von Till Neininger heute Abend neben Muhamedbegovic geht die SGD zum vierten Mal in Folge mit einem anderen Innenverteidiger-Pärchen an den Start.
Zwar ist das auch Sperren und Verletzungen geschuldet, die Konstanz auf dieser Position scheint aber noch zu fehlen.
19.53 Uhr: Die Spieler betreten den Rasen
Die Gastgeber aus Dresden werden mit lauten "Dynamo"-Rufen aus dem K-Block zum Aufwärmen empfangen.
Die Besucher aus Berlin müssen hingegen mit Pfiffen vorliebnehmen - das übliche Prozedere also.
Allzu viel Unterstützung dürfen die Herthaner heute ohnehin nicht erwarten aufgrund des angekündigten Boykotts der aktiven Fanszene. Der Auswärtsblock ist dementsprechend zum jetzigen Zeitpunkt auch nur spärlich gefüllt.
19.44 Uhr: Besonderer Moment für Patrice Covic
Für Patrice Covic wird es heute ein ganz besonderer Einlauf ins RHS. Ausgerechnet gegen seinen Heimatverein darf er das erste Mal von Beginn an ran. Wem der Papa heute wohl die Daumen drückt?
Der gebürtige Berliner stammt aus der Hertha-Jugend, wo er ab 2015 alle Abteilungen durchlief, bis er im Sommer 2024 in die U19 von Werder Bremen wechselte. Sein Vater Ante Covic ist immer noch als U19-Coach der Alten Dame tätig, spielte selbst für die Hertha und blieb dem Hauptstadtclub seit seinem Karriereende 2010 als Trainer in verschiedenen Positionen treu.
19.31 Uhr: Diese Mannschaften starten die Trainer ins Rennen!
Thomas Stamm hat heute einige Überraschungen und drei Veränderungen zur Vorwoche parat!
Till Neininger feiert nicht nur sein Startelfdebüt, sondern sammelt seine ersten Minuten überhaupt im schwarz-gelben Dress. Die Wolfsburg-Leihgabe rückt für den kurzfristig ausfallenden Thomas Keller in die Startelf, der krankheitsbedingt fehlt.
Das nächste Startelfdebüt feiert Patrice Covic ausgerechnet gegen seinen Ausbildungsverein, bei dem sein Papa immer noch als U19-Coach arbeitet. Daneben darf Simon Straudi für Jonas Sterner rechts hinten von Beginn an ran.
Gegenüber Stefan Leitl wechselt im Vergleich zum Spiel in Osnabrück nur auf einer Position: Ex-Dynamo Paul Seguin kehrt nach seiner Gelb-Rot-Sperre für Pascal Klemens in die Startelf zurück.
19.07 Uhr: Die Mannschaften sind da
Pünktlich kurz vor 19 Uhr ist der Dynamo-Bus am eigenen Wohnzimmer vorgefahren.
Ein paar Minuten später trudelten dann auch die Berliner ein.
18.38 Uhr: Vor dem K-Block herrscht schon großer Andrang
Bereits rund zwei Stunden vor dem Anpfiff wartet eine immense Schlange vor dem K-Block auf den Einlass.
Im Bereich des Stadions ist die große Polizeipräsenz zudem spürbar. Zum aktuellen Zeitpunkt ist aber alles ruhig und friedlich.
17.55 Uhr: Christian Dinger ist heute als Schiedsrichter im Einsatz
Christian Dingert aus Lebecksmühle leitet das Top-Spiel heute Abend als Haupt-Schiedsrichter.
Für Dynamo ist das nicht unbedingt ein gutes Omen, denn die letzten vier Partien unter der Leitung des 46-Jährigen gingen für die SGD allesamt verloren. Dabei verteilte der Referee eine Rote sowie eine Gelb-Rote Karte gegen die Dresdner. Der letzte Sieg mit Dingert an der Pfeife stammt aus der Drittliga-Saison 2015/16 gegen den Chemnitzer FC, insgesamt holte Schwarz-Gelb nur drei Erfolge bei sechs Pleiten und fünf Unentschieden unter der Aufsicht des Diplom-Verwaltungswirts.
Anders sieht die Sache bei der Hertha aus. In 19 Begegnungen mit Dingert holten die Berliner zehn Siege, dazu stehen vier Remis und fünf Niederlagen zu Buche. Das letzte Spiel im Juli 2023 gegen Fortuna Düsseldorf verlor die Alte Dame jedoch.
Unterstützt wird Dingert von seinen Assistenten Benedikt Kempkes und Daniel Bartnitzki. Vierter Offizieller ist Felix Grund. Als VAR ist Patrick Hanslbauer im Einsatz.
17.25 Uhr: Hertha BSC jagt einen alten Rekord
Den eigenen Startrekord hat Hertha BSC mit fünf Siegen bereits gebrochen, doch die Alte Dame kann auch langsam aber sicher auf die Allzeit-Bestmarke des deutschen Unterhauses schielen.
Mehr als fünf Siege zum Saisonbeginn in der 2. Bundesliga hat nämlich nur eine einzige Mannschaft geholt: Hannover 96 in der Spielzeit 1986/87. Um die Niedersachsen vom Thron zu schubsen, müssen die Hauptstädter aber noch ein bisschen an der Serie stricken. Die Roten schafften nämlich satte acht Erfolge am Stück zum Start und stiegen am Ende auch als Zweitliga-Meister ins Oberhaus auf.
17.06 Uhr: Toni Leistner tritt kurz vor dem Duell seiner beiden Ex-Clubs zurück
Er stammt aus der Jugend von Dynamo, seinen Fußballabend verbrachte er jedoch bei der Hertha: Toni Leistner hat kurz vor dem Duell seiner beiden Ex-Clubs die Karriere beendet.
Der Vertrag des Innenverteidigers und gebürtigen Dresdners war nach drei Jahren in Berlin im Sommer ausgelaufen. Anschließend gab es auch Spekulationen über eine Rückkehr zur SGD. Daraus wurde aber nichts, der 36-Jährige hing die Fußballschuhe an den Nagel.
Stattdessen hat er sich dem DFB-Management-Programm "Players Pathway Management 2026" angeschlossen, wo er unter anderem auf Stefan Kutschke traf.
16.48 Uhr: Hier läuft das Top-Spiel der 2. Bundesliga heute im TV
Fans, die es nicht ins Rudolf-Harbig-Stadion schaffen, dürfen sich freuen: Die Partie wird auch im Free-TV übertragen.
RTL zeigt das Duell ab 20.15 Uhr, Laura Papendick moderiert die Sendung, als Experte ist Felix Kroos im Einsatz. Robby Hunke wird das Aufeinandertreffen ab 20.30 Uhr kommentieren.
Daneben läuft die Partie auch im Pay-TV bei Sky sowie in den kostenpflichtigen Streams bei RTL+, WOW, SkyGo und OneFootball. Sky-Abonnenten müssen Sky Sport Bundesliga 2 oder das Top-Event einschalten, da der Sender mittlerweile zu RTL gehört, sind Programm und Kommentar gleich.
16.31 Uhr: Die personelle Situation bei beiden Mannschaften
Beide Trainer können heute Abend praktisch aus dem Vollen schöpfen.
Bei Dynamo fehlen die Langzeitverletzten Lars Bünning und Kenneth Schmidt weiterhin, außerdem fällt Lukas Boeder mit muskulären Problemen aus. Sonst sind alle Spieler einsatzbereit.
Auf der anderen Seite freut sich die Hertha über die Rückkehr von Ex-Dynamo Paul Seguin und Sechser-Juwel Boris Mamuzah Lum, beide haben ihre Rotsperren abgesessen. Verletzt fehlt der Alten Dame kein Akteur.
16.17 Uhr: Hertha BSC ist die Mannschaft der Stunde in der 2. Bundesliga
Vielen Zweitliga-Prognosen war das vor dem Saisonstart nicht zu entnehmen, doch plötzlich thront Hertha BSC nach fünf Spieltagen mit der makellosen Bilanz von fünf Siegen und 15 Punkten an der Tabellenspitze.
Mit Keeper Tjark Ernst, Marten Winkler, Michaël Cuisance, Aushängeschild Fabian Reese und Riesentalent Kennet Eichhorn verließen zahlreiche Leistungsträger die Hauptstadt, Neuzugänge suchte man in dieser trotzdem lange vergeblich. Am Ende kamen mit Linksverteidiger Mads Pedersen vom FC Augsburg, Offensivjuwel Oluwaseun Adewumi vom FC Burnley, Bayer-Leihgabe Farid Alfa-Ruprecht und Stürmer Gustaf Nilsson immerhin noch vier Neue.
Nicht nur Dynamo-Coach Thomas Stamm hat aber gemerkt, dass das neue Mannschaftsgefüge, welches die namhaften Abgänge im Kollektiv ersetzt, gut funktioniert. Hertha stellt mit sechs Gegentoren die drittbeste Defensive, fünf Siege zu Beginn sind der beste Saisonstart in der Geschichte des Sport-Clubs. Erstmals seit 2013 beendete man einen Spieltag im Unterhaus wieder als Tabellenführer, damals war Jos Luhukay noch Trainer.
Top-Scorer der Berliner ist Kapitän Josip Brekalo mit vier Treffern und zwei Vorlagen, Sturm-Turm Sebastian Grönning mimt den Wandspieler, dazu entwickeln sich die jungen Wilden in der Offensive um Adewumi, Soufian Gouram oder auch Alfa-Ruprecht gerade hervorragend.
16 Uhr: Die Bilanz spricht für Hertha BSC - und für Eigentore
Damit kommen wir nun zum Sportlichen: Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass dieses Duell noch gar nicht so oft auf Pflichtspielebene ausgetragen wurde, wie man vielleicht denken mag. Erst fünfmal trafen Dynamo und Hertha nämlich aufeinander. Die Zahlen sprechen dabei eindeutig für die Alte Dame.
Vier Partien gewannen die Berliner, nur einmal verließ die Sportgemeinschaft den Platz als Sieger. In der vergangenen Saison entschied Hertha beide Spiele ohne Gegentor für sich. Im Olympiastadion setzte der Sport-Club sich mit 2:0 durch, in der Rückrunde stand schließlich der besagte 1:0-Erfolg zu Buche.
Dazu kommt für Berlin ein Sieg 2019 in der 2. DFB-Pokalrunde, als die damals noch von Patrice-Papa Ante Covic trainierte Mannschaft mit 5:4 n.E. triumphierte. Die allerersten Pflichtspielduelle stammen aus der Saison 2012/13. Beide Teams gewannen ihr Heimspiel jeweils mit 1:0 - und zwar jeweils durch ein Eigentor. Für Dresden traf Pierre-Michel Lasogga ins eigene Netz, für die Hertha netzte Romain Brégerie.
15.45 Uhr: Thomas Stamm hat mit seinen Spielern nicht erneut über das Skandalspiel gesprochen
SGD-Coach Thomas Stamm hat im Vorfeld der heutigen Partie mit seiner Mannschaft derweil nicht noch einmal über die Vorfälle im April gesprochen, wie er auf der abschließenden Pressekonferenz verriet.
"Ich finde, dass wir das komplett ausblenden. Das war kein einziges Mal Thema, weder aktiv von uns noch von den Spielern. Ein Teil der Spieler hat das ja auch gar nicht aktiv miterlebt, ein Teil schon. (...) Das kann ja auch eine Chance sein, sowohl für Hertha BSC als auch für uns. Hier auch zu zeigen, dass man ein Spiel um 20.30 Uhr mit der Atmosphäre hier auch gestalten kann, wie der Rahmen sein soll. Zu zeigen, dass der Fußball im Zentrum steht und nicht andere Dinge."
"Ich finde auch, es hat keinen Einfluss, wenn wir das aktiv thematisieren würden, sondern wir müssen uns auf ein paar andere Dinge konzentrieren", fügte Stamm an.
15.32 Uhr: Das bedeutet der Hertha-Boykott für das heutige Spiel
Die verschärften Maßnahmen, insbesondere das reduzierte Gästekontingent und die personalisierten Tickets, kamen bei den Berliner Anhängern gar nicht gut an.
Bereits Ende August haben Teile der aktiven Fanszene daher zum Boykott aufgerufen. "Lasst uns ein gemeinsames Signal senden, damit Kollektivstrafen durch die Verbände nicht erneut Einzug erhalten. Holt Euch keine Tickets für das Spiel in Dresden!", hieß es vom Förderkreis Ostkurve.
Daher werden heute nur rund 600 bis 700 mitgereiste Hertha-Anhänger erwartet. Normalerweise beträgt das Gästekontingent rund 3000 Karten, bei halber Kapazität wären also immer noch etwa 1500 Zuschauer möglich gewesen. Es werden aber wahrscheinlich deutlich weniger. Für die Alte Dame bedeutet das die kleinste Kulisse an eigenen Fans seit fast zehn Jahren. In der Saison 2017/18 waren am Adventssonntag nur 650 Fans in Augsburg dabei, seitdem kamen immer mindestens 1000 mit.
Aufseiten von Dynamo ist der Heimbereich restlos ausverkauft, die SGD erwartet also trotzdem rund 30.000 Zuschauer.
15.15 Uhr: So soll es heute sicher bleiben
Trotz der Erfahrungen aus dem April ist die Partie erneut auf einen Samstagabend um 20.30 Uhr angesetzt worden. Allerdings sind die Sicherheitsorgane auf der Hut.
Die Polizei hat das Spiel in die Kategorie 1 eingestuft, es wird von einem "hohen Sicherheitsrisiko ausgegangen", wie ein Sprecher gegenüber Sport Bild erklärte. Außerdem nehme man "die Erfahrungen aus vergangenen Begegnungen und insbesondere die Ereignisse rund um das Spiel der Vorsaison sehr ernst", hieß es.
Eine Maßnahme, die von beiden Clubs akzeptiert wurde, ist die Reduzierung des Gästekontingents für die beiden Begegnungen in dieser Saison auf die Hälfte sowie personalisierte Tickets. Zudem wird es heute eine erweiterte Pufferzone im RHS geben.
Die Stadt hat, wie bei Hochrisikospielen üblich, daneben auch eine Allgemeinverfügung erlassen, die am Spieltag das Mitführen bestimmter Gegenstände im Bereich um das Stadion verbietet. Mit einbegriffen sind unter anderem Pyrotechnik, Messer, Arbeits- und Protektorenhandschuhe, Sturmhauben und Schlauchschals. Die Anordnungen gelten von 17.30 Uhr bis 24 Uhr im Bereich Lennéplatz, Parkstraße in westlicher Richtung bis Einmündung Zinzendorfstraße, Zinzendorfstraße in nordöstlicher Richtung über die Lingnerallee bis zur Grunaer Straße, Grunaer Straße in landwärtiger Richtung bis Straßburger Platz sowie Lennéstraße ab Straßburger Platz bis Lennéplatz.
15 Uhr: Das "Skandalspiel" im April
Ohne einen kurzen Rückblick auf die Geschehnisse aus der vergangenen Saison geht es bei diesem Spiel nicht: Am 4. April 2026 wurde die Rückrundenpartie beider Vereine am 28. Spieltag von heftigen Ausschreitungen überschattet.
In der 19. Minute drangen Gästefans aus Berlin zunächst in den Innenraum ein und versuchten von dort, in den Dynamo-Block auf der Gegentribüne vorzudringen. Anschließend kam es zu Prügeleien und einer Reaktion der Dresdner Anhänger, die ihrerseits den Platz betraten. Später flog auch Pyrotechnik in die Blöcke, bis die Polizei schließlich den Rasen stürmte. Insgesamt wurden 17 Menschen verletzt. Erst nach einer längeren Unterbrechung konnte es weitergehen, Hertha gewann am Ende mit 1:0.
Für die Krawalle wurden sowohl die Hertha (152.000 Euro) als auch Dynamo (91.200 Euro) mit empfindlichen Geldstrafen belegt, der DFB brummte den Dresdnern aber auch noch eine Sperrung des K-Blocks für ein Spiel sowie für ein weiteres auf Bewährung auf. Dagegen geht die SGD bis heute juristisch vor, weshalb der Teil-Ausschluss weiterhin ausgesetzt bleibt.
14.50 Uhr: Dynamo Dresden gegen Hertha BSC im Liveticker
Hallo und herzlich willkommen zu unserem TAG24-Liveticker zum Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo und Hertha.
Ab 20.30 Uhr rollt im RHS der Ball, vorher erfahrt Ihr bei uns alles Wichtige zur Partie.