Neuer DFB-Pokal-Rekord! Übermächtiges Dynamo zieht mit Schützenfest in die 2. Runde ein

Münster - Dynamo Dresden setzt ein Ausrufezeichen! Die SGD hat zum DFB-Pokal-Auftakt gegen den Viertligisten SV Westfalia Rhynern gar nichts anbrennen lassen und ist mit einem 6:0 (5:0)-Schützenfest in die zweite Runde eingezogen.

Endergebnis:

SV Westfalia Rhynern - Dynamo Dresden 0:6

Torschützen: 0:1 Jonas Sterner (8.), 0:2 Niklas Hauptmann (17.), 0:3 Vincent Vermeij (30.), 0:4 Ben Bobzien (34.), 0:5 Kaan Inanoglu (39.), 0:6 Robert Wagner (54.)

In unserem TAG24-Liveticker zum Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen Dynamo und Rhynern halten wir Euch heute auf dem Laufenden.

Dynamo Dresden zieht mit Schützenfest gegen SV Westfalia Rhynern in die 2. DFB-Pokalrunde ein!

Abpfiff: Der Schiri pfeift ganz pünktlich nach 90 Minuten ab, Dynamo Dresden zieht souverän in die zweite Runde ein!

87. Minute: Wieder bekommt Bobzien etwas ab. Der gerade eingewechselte Franke springt dem Dynamo-Wirbler ohne Chance auf den Ball von hinten rein, auch wenn er ihn nur leicht erwischt. Bobzien gefällt das aber gar nicht, er wirft dem Westfalia-Kicker einen bitterbösen Blick entgegen und beschwert sich auch beim Schiri, der den Karton erneut stecken lässt.

84. Minute: Frecher Versuch! Warschewski sieht, dass Schreiber etwas weit vor seinem Tor steht, und probiert es von der Mittellinie. Der Schuss hat jedoch zu wenig Schmackes, Dynamos Torwart kann entspannt zupacken.

82. Minute: Dynamo kombiniert sich schick durch die Reihen, sodass Straudi auf der rechten Seite durchstarten kann. Seine Flanke landet letztlich aber über kleine Umwege in den Händen von Keeper Balkenhoff.

78. Minute: Boeder und Straudi dürfen noch mitwirken, Rapp und Sterner haben ihr Werk mit Bravour getan.

78. Minute: Oehmichen kommt 13 Meter vor dem Rhynern-Kasten zum Schuss, der wird dann aber noch abgeblockt. Das wäre natürlich eine schöne Rückmeldung des Youngsters gewesen, der letzte Saison ausgeliehen war.

76. Minute: 6702 Zuschauer haben es übrigens offiziell ins Preußenstadion geschafft.

74. Minute: Gute Chance für Streich Nummer sieben! Lemmer setzt sich in der Mitte durch und treibt den Ball mit Tempo in Richtung Strafraum. Dann legt er aber etwas zu spät auf Bobzien ab, der beim Abschluss noch entscheidend gestört wird.

72. Minute: Seber fährt Bobzien von hinten in die Beine, kommt aber ohne Karte davon. Absolut unnötig bei diesem Spielstand.

68. Minute: Schiedsrichter Hasmann sollte jetzt etwas aufpassen, denn der Viertligist hat offenbar die Faxen dicke und geht jetzt deutlich robuster zu Werke. Bobzien bekommt dabei wiederholt auf die Socken.

65. Minute: Anschließend wechselt Stamm dreifach: Lemmer, Oehmichen und Muhamedbegovic kommen für Inanoglu, Hauptmann und Müller. Für den neuen Innenverteidiger ist es das Pflichtspieldebüt im Dynamo-Dress.

63. Minute: Beinahe die nächste Bude! Keller darf einen Freistoß direkt ausführen - und macht das sehr ordentlich. Westfalia-Keeper Balkenhoff hebt ab und lenkt den Versuch gerade noch so über die Latte.

60. Minute: Immer wieder treibt Bobzien auf links an. Jetzt bedient er anschließend Rossipal, der auf den langen Pfosten flankt, wo Vermeij aber in Rücklage nur noch über das Gehäuse köpfen kann.

57. Minute: Insgesamt macht Rhynern das im zweiten Durchgang schon etwas besser, aber die Sachsen haben auf dem Rasen heute einfach richtig Lust.

Robert Wagner stellt auf 6:0!

54. Minute: TOOOOOOOR für Dynamo, Robert Wagner schiebt das Sechste nach! Bobzien zieht in die Mitte und flankt aus dem Halbfeld, im Strafraum lässt Vermeij gekonnt durch, dahinter bedankt sich der Rotschopf brav.

53. Minute: Der SV Westfalia schiebt jetzt deutlich höher und energischer an, da gab's offenbar eine ordentliche Ansage von Stiepermann. Vor allzu große Probleme stellt das Team Dynamo damit aber noch nicht.

50. Minute: Auf der anderen Seite holt Rhynern mal eine Ecke, Schreiber packt bei der nah ans Tor gezogenen Flanke aber sicher zu.

49. Minute: Fast das sechste Tor! Dynamo übernimmt wieder das Zepter und schnürt den Viertligisten ein, letztlich hat Rapp den nächsten Treffer per Volley auf dem Schlappen, verzieht aber leicht, weshalb der Ball links vorbeigeht.

47. Minute: Rhynern kommt etwas mutiger aus der Kabine. Der gerade eingewechselte Seber probiert es aus der Distanz, aber sein Abschluss segelt weit über den Kasten des bislang fast beschäftigungslosen Tim Schreiber.

46. Minute: Marco Stiepermann wechselt zur Pause doppelt: Seber und Opoku kommen neu in die Partie, Kourouma und Koerdt haben Feierabend.

Die zweite Halbzeit ist unterwegs

46. Minute: Weiter geht's in Münster!

Halbzeit: Was für ein souveräner Auftritt des Zweitligisten! Dynamo hat hier von Minute eins an aber mal so gar nichts anbrennen lassen, nach Belieben dominiert und den Viertligisten streckenweise schwindelig gespielt. Dazu bewiesen die Schwarz-Gelben eine brutale Effizienz. Auch auf den Rängen übertönen die mitgereisten Dresdner die nominellen Hausherren. Schon zur Pause gibt es in Münster eigentlich keine Zweifel mehr daran, wer in Runde zwei einzieht.

Klare Sache: Dynamo führt schon zur Pause mit 5:0.  © TAG24/Jens Maßlich

Dynamo Dresden dominiert und geht mit Fünf-Tore-Führung in die Pause

45. Minute +3: Fast noch ein Rhynern-Eigentor nach einer Flanke von links, kurz darauf ertönt der Pausenpfiff.

45. Minute +1: Drei Minuten werden nachgespielt und vom neunten Eckball der SGD eingeläutet.

45. Minute: Fast schon schön zu sehen, dass der Viertligist dennoch nicht gänzlich an Spielfreude verloren hat: Torwart Birkenhoff lässt Vermeij frech mit einem Haken vor dem eigenen Kasten aussteigen - mutig.

42. Minute: fünf Treffer, fünf verschiedene Torschützen - und die Dresdner lassen nicht nach. Dynamo dominiert das Spiel hier nach Belieben, packt inzwischen immer häufiger auch die feine Klinge aus. Rhynern lechzt nach der Pause.

Kaan Inanoglu trifft zum 5:0 vor der Pause!

39. Minute: Das fünfte TOOOOOOR für Schwarz-Gelb! Dynamo spielt sich im letzten Drittel immer mehr in einen Rausch und lässt die Kugel ganz geschmeidig laufen. Am Ende ist erneut Rossipal auf der Grundlinie und bedient Inanoglu mustergültig, der den Fuß zum 5:0 reinhält.

Ben Bobzien vollendet zum Doppelschlag!

34. Minute: Das nächste TOOOOR für die SGD! Hauptmann bedient Bobzien mit starkem Timing im Strafraum und der 23-Jährige schlenzt ganz lässig mit der Innenseite ein. Es wird deutlich, Dynamo zeigt kein Erbarmen!

Vincent Vermeij legt das Dritte nach

Vincent Vermeij und seine Kollegen jubeln über das 3:0.  © Bernd Thissen/dpa

30. Minute: Jetzt aber: TOOOOOOOR für Dynamo, Vermeij legt das Dritte nach! Dresden verlagert auf die linke Seite, wo Bobzien unwiderstehlich zur Grundlinie zieht und die Kugel dann leicht in den Rückraum zum Niederländer chippt. Der lässt sich nicht zweimal bitten und köpft punktgenau neben den linken Pfosten ein.

29. Minute: Und die landet per Kopf auch fast wieder im Kasten der Gastgeber, doch ein Rücken ist auf der Linie noch im Weg.

28. Minute: Rossipal kommt zur Grundlinie durch und sucht dann Vermeij in der Mitte. Ein Westfalia-Verteidiger klärt aber zur nächsten Ecke.

25. Minute: Der Underdog kann wirklich kaum für Entlastung sorgen, wenn das hier so weitergeht, werden noch ein paar schwarz-gelbe Tore fallen und der Einzug in die zweite Runde für die Stamm-Elf zur Formsache.

20. Minute: Dynamo macht einfach weiter: Keeper Balkendorf hat einen scharfen Abschluss von Inanoglu aus halblinker Position im Nachfassen.

Niklas Hauptmann erhöht für Dynamo Dresden

17. Minute: TOOOOOOR für die SGD, Niklas Hauptmann erhöht auf 2:0! Inanoglu bedient den Dynamo-Kapitän nach einem Ballgewinn mittig vor dem gegnerischen Sechzehner, "Haupe" dreht geschickt ein, legt sich die Kugel so auf seinen Linken und vollendet trocken und flach in die Maschen.

16. Minute: Auf der Gegenseite ist Bobzien wieder am Drücker, sein Ableger wird zur Bogenlampe für Inanoglu, der mit vollem Risiko volley draufhält - weit drüber.

15. Minute: Auf der rechten Seite kommen die nominellen Hausherren nun doch mal durch, Tim Schreiber fängt die hohe Flanke aber sicher ab.

14. Minute: Gefühlt haben die Westfalen hier noch keine vier Pässe am Stück zum eigenen Mann gebracht, Dynamo hat weiter alles unter Kontrolle, das Tempo in den letzten paar Minuten aber etwas gezügelt.

10. Minute: Für Dresden hätte es kaum besser losgehen können, aber wie reagiert der Underdog jetzt auf den frühen Rückstart? Zunächst gibt der Zweitligist weiter den Ton an und drängt direkt aufs Zweite.

Jonas Sterner köpft Dynamo Dresden früh in Führung!

8. Minute: TOOOOOOOR für Dynamo! Rossipal zieht die zweite Ecke des Spiels mit links von der rechten Seite auf den langen Pfosten, wo sich Jonas Sterner durchsetzt und das Leder einköpft.

5. Minute: Erste Chance für Dynamo! Bobzien geht auf links ins Dribbling und zieht in die Mitte, wo er Wagner im Rückraum bedient. Der Mittelfeldspieler zieht ab, sein abgefälschter Schuss rauscht aber übers Tor zur ersten Ecke.

3. Minute: Noch keine drei Minuten gespielt, da träumen die Westfalia-Fans schon vom Finale. "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin", singen die rund 6000 in der Baustelle Preußen-Stadion.

2. Minute: Bobzien setzt sich zum ersten Mal auf der linken Seite durch, Rhynern kann in der Mitte aber klären.

Das erste DFB-Pokalspiel der Saison von Dynamo Dresden läuft!

1. Minute: Das Spiel läuft, der Ball im Preußenstadion rollt!

Vor Anpfiff: Die sportlichen Vorzeichen nochmals vorab: Dynamo geht als klarer Favorit ins Spiel. Nicht nur der Club aus Hamm hat noch nie DFB-Pokal gespielt, auch kein einziger Spieler des Regionalligisten stand bislang im Cup auf dem Rasen.

Vor Anpfiff: Die Mannschaften stehen im Tunnel bereit.

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