Dynamo-Noten gegen Ingolstadt: Einer erwischte einen rabenschwarzen Tag

Ingolstadt - Das Spiel in Ingolstadt hat Dynamo in der ersten Hälfte verloren, da stimmte die Leistung nicht. In der zweiten Hälfte kam Dresden, versuchte es mit Gewalt, was auch nicht immer half, aber für den nötigen Druck sorgte. Da kam die SGD auf, sorgte für den 1:2-Anschluss, aber nicht mehr für die Wende.

Jonathan Meier (Nr. 8) konnte das 1:0 durch Jannik Mause nicht verhindert und hatte beim 2:0 einen Totalaussetzer.
Jonathan Meier (Nr. 8) konnte das 1:0 durch Jannik Mause nicht verhindert und hatte beim 2:0 einen Totalaussetzer.  © Picture Point / Sven Sonntag

Kevin Broll: Wieder nichts zu tun, kaum beschäftigt, aber wieder zweimal geschlagen. Der Junge kann einem leidtun - TAG24-Note: 3.

Claudio Kammerknecht: Hat sich nichts zuschulden kommen lassen, machte seine Seite gut zu. Hatte eine große Chance (45.+4), die er nicht nutzen konnte - Note: 3.

Jakob Lewald: Zunächst unsicher, kämpfte sich dann rein, sah aber beim 0:2 auch nicht glücklich aus. In der zweiten Hälfte als Chef der Dreierkette souverän - Note: 4.

Dynamo-Boss Fischer erklärt: Darum darf Trainer Anfang bleiben!
Dynamo Dresden Dynamo-Boss Fischer erklärt: Darum darf Trainer Anfang bleiben!

Tobias Kraulich: Hinderte Jannik Mause nicht am Kopfball zum 0:1, stand danach aber sicher. Hatte Pech bei seinem Kopfball (21.). Ging am Ende mit in die Offensive - Note: 3.

Jonathan Meier (bis 45.): Solche Tag gibt es. War sicher nicht eingeteilt bei Mauses Tor, blockte ihn aber auch nicht. Schwerer Aussetzer vorm 0:2 (45.). Stand völlig neben sich und wurde zur Pause erlöst - Note: 6.

Luca Herrmann (bis 81.): In der ersten Hälfte noch der Auffälligste, traute sicher aber nicht immer zu schießen. Ackerte, kämpfte, lief viel, probierte fast alles. Eine gute Leistung - Note: 2.

Dynamo-Offensive zwar bemüht, aber mit zu wenig Durchschlagskraft

Ahmet Arslan hatte bei seinem Comeback zwar Chancen, aber nicht das nötige Glück.
Ahmet Arslan hatte bei seinem Comeback zwar Chancen, aber nicht das nötige Glück.  © Picture Point / Sven Sonntag

Paul Will (bis 64.): Hatte anfangs so seine Sorgen, kniete sich rein. Seine beste Tat war die Monstergrätsche im eigenen Strafraum kurz vor seiner Auswechslung - Note: 3.

Niklas Hauptmann: Erlaubte sich einige Ballverluste im Mittelfeld. Konnte spielerisch kaum glänzen, weil er immer von zwei Mann umringt war. Befreite sich daraus zu selten - Note: 4.

Jakob Lemmer (bis 64.): Vergab wieder seine Großchance (27.), den muss er machen. In der zweiten Hälfte mit einer guten Aktion. Ist zwar immer unterwegs, aber unterm Strich kommt zu wenig raus - Note: 4.

Wechsel fix: Dynamo Dresden holt HSV-Talent Dennis Duah
Dynamo Dresden Wechsel fix: Dynamo Dresden holt HSV-Talent Dennis Duah

Stefan Kutschke: Vorbildlicher Kapitän, klärte zur Not auch im eigenen Strafraum. Ging in jeden Kopfball, bereitete so das 1:2 (81.) vor. Kam aber selbst nicht zwingend zum Abschluss - Note: 3.

Tom Zimmerschied (bis 81.): Anfangs wieselflink, Pech bei seinem Schlenzer (17.). Kam aber mit zunehmender Zeit nicht mehr an seinen Gegenspielern vorbei - Note: 4.

Ahmet Arslan (ab 46.): Probierte alles, riss die Partie an sich, flankte, kämpfte, trat die Standards. Hatte bei seinen Abschlüssen (89./90.+4) einfach nur Pech - Note: 3.

Robin Meißner (ab 64.): Zeigte bei seinem Tor, wie resolut er sein kann. Zuvor einmal zu zögerlich fast frei vorm Tor, ungenügend sein Pass auf Lucas Cueto - Note: 3.

Lucas Cueto (ab 64.): Konnte sich diesmal nicht so lösen wie gewohnt. Probierte so manches, blieb aber meist hängen - Note: 4.

Dennis Borkowski (ab 81.): -

Tom Berger (ab 81.): -

Titelfoto: Picture Point / Sven Sonntag

Mehr zum Thema Dynamo Dresden: