Dynamo-Noten gegen Paderborn: Eine Eins, eine Fünf! Leistungen bei der SGD gehen weit auseinander

Paderborn - Die Punkte 22, 23 und 24, die Dynamo Dresden nach eigener Führung in dieser Saison abgeben musste. Wie schon im Hinspiel drehte Paderborn ein 0:1 und gewann noch mit 2:1. Dynamo musste nach acht Punkten in Folge erkennen, die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Starke 66 Minuten reichten nicht, weil Tim Schreiber zweimal danebengriff. Die TAG24-Noten.

Hier hatte Tim Schreiber (l.) Glück, dass Stefano Marino (r.) verzog, zweimal musste er dennoch hinter sich greifen.
Hier hatte Tim Schreiber (l.) Glück, dass Stefano Marino (r.) verzog, zweimal musste er dennoch hinter sich greifen.  © Swen Pförtner/dpa

Tim Schreiber: Machte seine an sich gute Leistung mit zwei dicken Patzern zunichte. Er griff bei beiden Treffern von Steffen Tigges (66./85.) komplett daneben. Die Niederlage muss er auf seine Kappe nehmen - Note: 5

Jonas Sterner: Begann mit zwei Fehlpässen, spielte dann aber stark. Schaltete sich immer wieder vorn mit ein. Schon seine erste Hereingabe auf Vincent Vermeij (5.) war gefährlich, knapp eine halbe Stunde später fand seine Ecke dessen Kopf - 1:0 (32.). Note: 3

Julian Pauli: Abgeklärt, ruhig, bissig und zweikampfstark. Sein Block gegen Marino (36.) war wichtig. War immer Herr der Lage - Note: 2

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Friedrich Müller: Sprang für den erkrankten Thomas Keller ein und machte seine Sache erneut gut. Kaum ein Wackler, starke Zweikämpfe. In der Luft allerdings mit Mängeln. Hatte aber das 2:2 auf dem Kopf (90.+3). - Note: 3

Alexander Rossipal: Eine inzwischen gewohnt gute Leistung. Machte seine Seite zu und kurbelte nach vorn an - Note: 3

Robert Wagner: Was er lief, wie geschickt er Zweikämpfe gewann, wie er das Spiel aufbaute, mit welchem Auge er agierte - eine Augenweide. Beeindruckend! Bester Mann auf dem Platz, nutzte am Ende aber nichts - Note: 1

Kofi Amoako (bis 86.): Konsequent im Rückwärtsgang, war immer anspielbar und ging weite Wege. Eine absolute Fleißbiene und ein Ruhepol - Note: 2

Robert Wagner (r.) war Dynamos bester Mann auf dem Platz.
Robert Wagner (r.) war Dynamos bester Mann auf dem Platz.  © Swen Pförtner/dpa
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Dynamo Dresden lässt mehrere Großchancen liegen

Dynamo Dresdens Offensive um Vincent Vermeij machte eigentlich ein gutes Spiel, verpasste aber das zweite Tor.
Dynamo Dresdens Offensive um Vincent Vermeij machte eigentlich ein gutes Spiel, verpasste aber das zweite Tor.  © Swen Pförtner/dpa

Niklas Hauptmann (bis 72.): Wer Robert Wagner in seinem Rücken hat, der kann aufdrehen, fand immer wieder die Lücken, im Vorwärtsgang fast immer im Sprint. Tolle Vorarbeit bei Christoph Daferners Großchance (64.). Erneut ganz stark - Note: 2

Jason Ceka (bis 72.): Erneut wieselflink, aber diesmal nicht ganz so auffällig wie gegen Münster. Hatte aber seine Szenen. Muss den Lattenabpraller (54.) von Ben Bobzien nutzen - Note: 3

Vincent Vermeij (bis 60.): Wie schon gegen Münster vergab er seine ersten beiden Möglichkeiten, da fehlte der Druck. Dann war er nach Sterner-Ecke zur Stelle - sein siebter Saisontreffer. Als Zielspieler ohnehin eine Wucht. Holte sich Bälle, machte sie fest und verteilte sie - Note: 2

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Ben Bobzien (bis 72.): Ging gut in die Räume, nutzte seine Schnelligkeit aus und band seine Gegenspieler. Stark sein Sprint und sein Abschluss kurz nach der Pause (54.). Die Latte verhinderte seinen vierten Saisontreffer, zwang Sekunden später Ruben Müller fast zum Eigentor - Note: 2

Christoph Daferner (ab 60.): Kam rein und muss Minuten später auf 2:0 stellen - dann wäre womöglich Ruhe gewesen. Allein vor Dennis Seimen scheiterte er an diesem. Solcher Bretter lässt er selten weg - Note: 4

Nils Fröling (ab 72.): -

Luca Herrmann (ab 72.): -

Jakob Lemmer (ab 72.): -

Stefan Kutschke (ab 86.): -

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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