Windischgarsten (Österreich) - Frei ist nicht gleich frei. Zwar rührten die Profis von Dynamo Dresden am Montag keinen Ball an, aber sportlich waren sie trotzdem unterwegs. Es ging in den Hochseilgarten am Gleinkersee, nur wenige Kilometer vom Hotel entfernt.
Solche Abenteuer-Spielplätze gibt es in den Kalkalpen so einige. Wer hier Urlaub macht und sich gern sportlich betätigt, kommt voll auf seine Kosten. Statt zum Rafting, Canyoning, Wasserskifahren, in eine Klamm, einen Erlebnis-Wasserpark oder ähnliches ging es für die Dynamos zum Klettern.
Organisiert hat den Ausflug Teammanager Martin Börner und er hat sich so einiges einfallen lassen. Grenzen austesten und überwinden, sich gegenseitig dabei unterstützen - unter diesem Motto stand der Nachmittag.
Unter Anleitung eines Guides vor Ort wurden verschiedene Stationen im Hochseilgarten absolviert - und das in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.
Der Sinn dahinter: Weiter zusammenwachsen, gemeinsam Klippen überwinden.
SGD-Boss Gonther hat es "nicht so mit der Höhe"
"Genau, das ist in einem Trainingslager ja Usus, dass du da Dinge zusammen machst, wo Situationen entstehen, in denen das Band vielleicht dann auch nochmal enger wird, wo man sich besser kennenlernt. 'Börni' hat da eine coole Sache organisiert", so Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39), der zunächst skeptisch war. Aber aus persönlichen Gründen.
"Ich habe es nicht so mit der Höhe. Ich war sehr pessimistisch, ob ich da jeder Schlucht gegenübertrete oder ob ich mich dann nicht auch mal verstecke bei der einen oder anderen Aufgabe, weil: Ich hatte die Angst meines Lebens da oben", sagte er lachend.
Gemeistert hat er es mit allen anderen trotzdem und Spaß gemacht hat es auch allen. Am Dienstag geht es aber wieder mit dem Ball in der DANA-Arena weiter.
Das wird auch Gonther freuen, auch wenn einige Spieler über Muskelkater klagen werden. An Stellen, die sie gar nicht kennen.