Gegen Magdeburg kam er zu spät: Neue Chance für Okpala bei Dynamo

Dresden - Den Skandal, den manche gern kreieren wollen, den gibt es nicht. Und so wird Kennedy Okpala (21) am Sonntag (13.30 Uhr) auswärts gegen Holstein Kiel aller Voraussicht nach wieder Teil des Kaders von Dynamo Dresden sein.

So richtig in Tritt gekommen ist Kennedy Okpala (21, r.) noch nicht.  © Lutz Hentschel

Auf die Frage, ob der Angreifer nach seiner Suspendierung vom vergangenen Sonntag eine zweite Chance bekommt, erklärte Trainer Thomas Stamm (43): "Er hat auch eine dritte und eine vierte und eine fünfte. Jeder Spieler hat jede Woche eine Chance, sich zu zeigen."

Okpala kam vor der Partie gegen den 1. FC Magdeburg zu spät zum Treffpunkt, wurde daraufhin aus dem Kader gestrichen.

Der Leihspieler vom SC Paderborn war nicht der erste und wird auch nicht der letzte Spieler sein, dem das passiert ist.

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"Das Ding ist erledigt, das habe ich ihm gesagt, das weiß er auch. Er war nicht im Kader diesbezüglich und dann ist es jetzt abgehakt", machte Stamm ziemlich entspannt deutlich.

Zudem "muss er ein paar Cent in die Mannschaftskasse einzahlen, und dann hat das keinen Einfluss auf die Woche", meinte sein Trainer.

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Kennedy Okpala nimmt bei Dynamo wohl erstmal auf der Bank Platz

Thomas Stamm (M.) ist glücklich, denn er hat die Qual der Wahl.  © Lutz Hentschel

Der hat den 21-Jährigen über die gesamte Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Kiel am Sonntag (13.30 Uhr) gesehen, kann am besten einschätzen, ob es Auswirkungen gegeben hat.

Allerdings kam der flinke Okpala (mit 34,36 Kilometer pro Stunde Top-Speed viertschnellster Dynamo) bisher noch nicht so richtig ins Laufen.

Für die Startelf im Holstein-Stadion wird es wohl eher nicht reichen.

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"Wenn das ein, zwei andere dann halt in der Woche oder am Spieltag gut gemacht haben, dann kann es sein, dass es schwieriger ist in der Ausgangsposition. Aber grundsätzlich ist die Tür offen für alle", sagte auch Stamm.

Der 43-Jährige hat ohnehin eigentlich keinen Grund, seine Startformation nach dem zweiten Saisonsieg groß zu ändern. Bis auf die langfristigen Ausfälle Lars Bünning (28, Reha), Kenneth Schmidt (23, Aufbautraining) und Thomas Keller (27, Gehirnerschütterung) sind alle Mann fit.

Gut möglich also, dass Stamm für den ersten Auswärtsdreier das dritte Mal hintereinander auf dieselbe Formation setzen wird. "Das heißt nicht, dass es wieder eins zu eins so sein muss. Im Normalfall werden wir aber nicht auf vier oder fünf Positionen wechseln. Das weiß jeder, auch Kiel", so der Schweizer.

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