Jetzt ist es fix! Dynamo verstärkt sich mit Nicolai Rapp

Dresden - Der neue Integrationsbeauftragte von Dynamo Dresden wird jede Menge Arbeit haben! Denn der nächste Neuzugang der SGD kann mit Golf mal so überhaupt nichts anfangen.

Dynamo hat sich die Dienste von Nicolai Rapp (29) gesichert.  © SG Dynamo Dresden

"Ich kann nicht golfen, weil ich den Ball leider überhaupt nicht treffe", gestand Nicolai Rapp (29) vor knapp einem Jahr in einem Video beim Karlsruher SC. Fußball-Rentner Stefan Kutschke (37), der jetzt diverse Aufgaben bei der SGD übernimmt, wird's schon richten! Bisher konnte er noch fast jeden vom Sport mit dem kleinen Ball überzeugen.

Bei Schwarz-Gelb soll der 29-jährige Rapp aber ohnehin an der größeren Kugel überzeugen. "Nicolai kennt die Liga extrem gut und kann einer Mannschaft mit seiner Spielweise die nötige Stabilität verleihen und darüber hinaus auch offensiv immer wieder wichtige Impulse für den Spielaufbau setzen", erklärte Sport-Geschäftsführer Sören Gonther (39).

"Wir freuen uns, dass wir die entstandene Lücke, die der Abgang von Kofi Amoako gebracht hat, mit hervorragender Qualität besetzen konnten", fügte er an.

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Seine defensive Flexibilität ist gefordert, obwohl vorstellbar ist, dass Rapp wohl eher als Innenverteidiger eingeplant ist. Seine Geschwindigkeit und Laufleistungen sollen angeblich nicht mehr ins KSC-Profil passen. Aber auch das Dresdner Spiel ist - sah man vor allem an Robert Wagner - äußerst lauf- und sprint-intensiv.

Mit 31,02 km/h in der Spitze kam er vergangene Saison nur auf Platz 422 aller Zweitliga-Spieler, 216,7 km in 1878 Spielminuten (24 Spiele, Platz 136) sind aber ein ordentlicher Wert. 225 gewonnene Zweikämpfe (Platz 98) ebenso. "Ich bin mir sicher, dass der Spielstil des Trainers sehr gut zu meiner Art und Weise passen kann", so der 1,86 Meter große Kicker.

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Nicolai Rapp ergänzt den SGD-Kader mit viel Erfahrung

Die Schwarz-Gelben holen mit dem 29-Jährigen einen erfahrenen Spieler ins Team von Chefcoach Thomas Stamm (43).  © Philipp von Ditfurth/dpa

Rapp bringt jede Menge Erfahrung mit, ein junger Nebenmann wie Friedrich Müller kann von dieser nur profitieren.

211 Zweit- und neun Erstliga-Partien sprechen für sich. "Ich bin schon sehr offen, rede in der Kabine sehr viel", beschrieb er sich nach seinem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern vor drei Jahren selbst. Nur Titel hat der gebürtige Heidelberger noch nicht so viele gewonnen - das soll aber auch (noch) nicht Dynamos Anspruch sein.

Den letzten und bisher einzigen im Jahr 2014 mit der A-Junioren-Meisterschaft bei der TSG Hoffenheim. Trainer damals ein gewisser Julian Nagelsmann, der aktuell versucht die DFB-Auswahl bei der WM zum Titel zu führen. "Ich hatte ihn drei Jahre als Trainer, habe sehr viel von ihm mitgenommen", sagte Rapp.

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Einzig eine wilde Motorrad-Fahrt Nagelsmanns soll den eher gemütlicheren Familienmenschen einmal in "Angst und Schrecken" versetzt haben.

"Er hatte ein richtig schnelles Motorrad, hat mich mal mitgenommen. Da hatte ich schon Angst hinten drauf, weil er ordentlich Gas gegeben hat." Rapp hat die Zügel wie ein echter Führungsspieler lieber selbst in der Hand.

Positives für seine Karriere soll der Defensiv-Allrounder vor allem auch von Dynamos früherem Coach Markus Anfang (52) in Darmstadt und in Bremen mitgenommen haben.

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