Nach Testpleite: So will Dynamo Sport-Boss Gonther das Momentum zurückholen

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Teplice - Vielleicht hat Dynamos Sportchef Sören Gonther (39) nach dem mauen 0:2 im 120-Minuten-Test in Teplice den wichtigsten Satz gesprochen: "Im Sommer nach dem 2:1 gegen Union hat jeder geträumt und dann sind wir nach Nürnberg gefahren."

Dynamo Sport-Boss Sören Gonther (39, r.) möchte, dass Thomas Stamm (43) und seine Jungs sich das Momentum erarbeiten.
Dynamo Sport-Boss Sören Gonther (39, r.) möchte, dass Thomas Stamm (43) und seine Jungs sich das Momentum erarbeiten.  © imago/Jan Huebner

Was er damit sagen wollte: Es war ein Testspiel, kein gutes zugegeben, aber es war nur ein Test.

Gonther: "Wir wissen alle, egal wie das Spiel hier ausgegangen wäre, es hat nichts mit der Partie nächste Woche in Osnabrück zu tun."

Aber die richtigen Schlüsse müssen seine Jungs auf dem Platz und an der Seitenlinie schon ziehen. Denn im Grunde war es wie immer in dieser Saison.

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Dem Gegner wenige Chancen eingeräumt, zumindest in den ersten 60 Minuten über weite Strecken die Kontrolle gehabt, aber verloren.

Der Gegner hat seine wenigen Möglichkeiten nach altbekanntem Muster genutzt. Dresden hat alles vorn liegengelassen.

Dynamo fehlt aktuell die Effizienz vorm Tor

Normalerweise versenkt Simon Straudi (27) die Chance wie in der 50. Minute. Wie allen Dynamos fehlt ihm aktuell das Momentum vor dem Tor.
Normalerweise versenkt Simon Straudi (27) die Chance wie in der 50. Minute. Wie allen Dynamos fehlt ihm aktuell das Momentum vor dem Tor.  © Dynamo Dresden/Dennis Hetzschold

"Hätten wir die Effizienz von ihnen gehabt, hätten wir gewonnen", sagte Gonther.

Aber warum hat Dynamo die Effizienz momentan nicht? "Ja, weil das bei dem ein oder anderen ein bisschen schwerer geht. Da würde man natürlich wünschen, dass wir das Erfolgserlebnis haben und uns dann belohnen."

Aber: "Das wird uns niemand schenken. Wir müssen es uns verdienen und diese Kleinigkeiten halt besser machen", erklärte er und ergänzte: "Es wird keiner für uns schießen, wir müssen selber schießen".

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Am Ende läuft alles auf den Kopf hinaus. Der ist einfach nicht frei. "Das wir gerade nicht vor Selbstvertrauen strotzen ist klar", so der 39-Jährige. Das war vor allem bei den dicken Chancen von Christoph Daferner (29. Minute/30.) und Simon Straudi (50.) zu sehen. Im Normalfall sind das drei Tore. Aber die Lockerheit fehlt gerade.

"Das sind dann halt Sachen, wenn du das Momentum hast im Fußball, dann gehen die Dinger rein. Aber du musst dir dieses Momentum wieder verdienen. Es wird uns niemand etwas schenken, wir müssen uns das in der Trainingswoche erarbeiten", findet der Sport-Geschäftsführer. Und vielleicht klappt die Kleinigkeit dann in Osnabrück.

Und vielleicht läuft es wirklich umgedreht zu Union im Juli und das Momentum ist beim VfL auf Dynamo-Seite und nicht im Testspiel.

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Titelfoto: Bildmontage:Dynamo Dresden/Dennis Hetzschold, IMAGO/Jan Huebner

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