Unfassbare Eskalation: Schwere Krawalle zwischen Dynamo- und Hertha-Fans

Von Ralf Marx

Dresden - Was bitte hat das mit Fußball zu tun? Ganz Deutschland schaut zu, und die "Fans" von Dynamo Dresden und Hertha BSC haben nichts Besseres zu tun, als die große Fußball-Bühne für ihren Dreck zu missbrauchen! Das Zweitliga-Spiel war keine 20 Minuten alt, da starteten die Krawalle.

Die Polizei sicherte den K-Block ab.
Die Polizei sicherte den K-Block ab.  © Lutz Hentschel

Mit einem fetten Böllerschlag in der 19. Minute aus dem Dresdner K-Block starteten rund 60 Krawallmacher in Richtung Gästeblock, wo einige Berlin-"Fans" bereits unten auf sie warteten und sich ihnen entgegenstellen wollten.

Getrennt nur noch von ein paar Ordnern schleuderten die Idioten gegenseitig Pyrotechnik in beide Richtungen - ohne Rücksicht auf Verluste.

Erst als die Polizei das Rudolf-Harbig-Stadion stürmte, kannten die Krawallmacher plötzlich kein Halten mehr, stürmten zurück Richtung K-Block, verschanzten sich im Schutz der Menge.

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Seitdem sichern rund 100 Polizisten die Situation und wachen auf dem Feld. Dynamos gesperrter Kapitän Stefan Kutschke versuchte vor dem Block, die Menge zu beruhigen.

Schon zu Beginn der Partie gab es Unterbrechungen

Pyrotechnik flog am Samstagabend kreuz und quer durch die Blöcke.
Pyrotechnik flog am Samstagabend kreuz und quer durch die Blöcke.  © Lutz Hentschel

"Wir stehen alle ein Stück weit unter Schock, wir wollen Fußball spielen", gesteht Dynamos Sportboss Sören Gonther bei Sky.

Grund soll wohl ein Fahnen-Diebstahl im Vorfeld der Partie gewesen sein. Die Aktion die Rache dafür.

Schiedsrichter Sven Jablonski und die Polizei verständigten sich nach rund 20 Minuten auf eine Fortführung des Spiels.

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Schon mit Anpfiff zündeten beide Fanlager jede Menge Pyrotechnik. Dresdens Anhänger vor allem außerhalb des Stadions, die der Hertha im Block und in einer Menge, dass man sich fragte, ob man nicht bei den Pyro-Spielen gelandet war. Schon da war die Partie für fünf Minuten unterbrochen.

Was das mit Fußball zu tun hat? Nichts! Und das an einem Abend, an dem zuvor noch still an die gerade erst verstorbene Vereinslegende Hans-Jürgen Kreische gedacht wurde. Eine Schande!

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Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel

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