Dresden - Das verspricht einen kleinen Leckerbissen! Am Samstag muss der Zweite der Rückrunde beim Vierten ran, für Sören Gonther (39) und Michael Born (58) ist Dynamo Dresdens Partie beim SC Paderborn eine besondere. Denn schon dort arbeiteten sie bereits zusammen. Jetzt bei der SGD vielleicht sogar noch ein Stück enger, als man zunächst denkt.
2007 holte Born als Sportlicher Leiter den Spieler Sören Gonther zum SC Paderborn, 2017 bis 2019 hatte der damalige Innenverteidiger hin und wieder mit dem damaligen kaufmännischen Geschäftsführer Born bei Schwarz-Gelb zu tun. Jetzt leitet Gonther Dynamos sportliche Geschicke, tauscht sich aber regelmäßig mit dem (neuen) Aufsichtsrat Born aus.
"Ich bin nicht mehr im operativen Geschäft tätig, bin jetzt im Aufsichtsrat. Natürlich ist es schon so, dass man einen ganz anderen Austausch hat, weil ich Sören mittlerweile seit fast 20 Jahren kenne", erklärt Born. Der 58-Jährige gibt zu: "Und natürlich tauschen wir uns auch über viele Dinge aus. Aber Sören muss die Entscheidungen treffen. Und der Aufsichtsrat ist dafür da, die finanziellen Rahmenbedingungen zu überprüfen, ob das möglich ist."
Im November 2025 wurde Born in den Aufsichtsrat gewählt, er soll sein Know-how aus seinen früheren operativen Tätigkeiten in Paderborn, Dresden und Bayreuth einbringen.
Borns Erfahrung als großer Vorteil
Er sieht darin "auf der einen Seite ein[en] Riesenvorteil, weil man die Abläufe kennt. Ich kenne auch viele Mitarbeiter."
Dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden ist aber wichtig: "Auf der anderen Seite ist das alles ganz klar geregelt. Man kann Hinweise geben, entscheiden und durchführen muss die Geschäftsführung."
"Es hilft natürlich in der Zusammenarbeit, wenn man bereits in verschiedenen Funktionen an gemeinsamen Stationen miteinander arbeiten konnte", gesteht Gonther.
Der Sportgeschäftsführer findet: "Der Austausch ist dadurch auf einer sehr vertrauensvollen Ebene und oftmals direkter. Die gemeinsame Arbeit hat sich in den letzten Wochen in jedem Fall gut etabliert."
Sorgen, dass sich Born ins operative Geschäft zu sehr einmischen könnte, hatte manch ein Fan nach der Wahl aber trotzdem. Für Aufsichtsrats-Boss Michael Ziegenbalg überwiegen die Vorteile: "Er kennt hier alle Themen. Ich muss da für ihn eine Lanze brechen. Man muss ihm nichts erklären, Michael hat bis ins kleinste Detail alles schon gesehen. Das hilft uns auch in vielen Themen, weil er alles weiß. Vieles hat sich zwar verändert, aber grundsätzlich ist es vorteilhaft, nichts erklären zu müssen. Er wusste von Tag eins an, wo links und rechts ist."
Tabelle 2. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Schalke 04 | 26 | 37:23 | 51 | |
| 2 |
|
SV Darmstadt 98 | 26 | 48:29 | 49 | |
| 3 |
|
SV 07 Elversberg | 26 | 44:28 | 48 | |
| 4 |
|
SC Paderborn 07 | 26 | 43:30 | 48 | |
| 5 |
|
Hannover 96 | 26 | 45:34 | 46 | |
| 6 |
|
Hertha BSC | 26 | 37:31 | 41 | |
| 7 |
|
1. FC Kaiserslautern | 26 | 45:38 | 40 | |
| 8 |
|
Karlsruher SC | 26 | 40:50 | 34 | |
| 9 |
|
VfL Bochum 1848 | 26 | 36:33 | 33 | |
| 10 |
|
1. FC Nürnberg | 26 | 34:37 | 33 | |
| 11 |
|
Fortuna Düsseldorf | 26 | 24:35 | 31 | |
| 12 |
|
SG Dynamo Dresden | 26 | 44:44 | 29 | |
| 13 |
|
Eintracht Braunschweig | 26 | 29:43 | 29 | |
| 14 |
|
SpVgg Greuther Fürth | 26 | 39:56 | 29 | |
| 15 |
|
Arminia Bielefeld | 26 | 38:36 | 28 | |
| 16 |
|
SC Preußen Münster | 26 | 30:44 | 26 | |
| 17 |
|
Holstein Kiel | 26 | 31:40 | 25 | |
| 18 |
|
1. FC Magdeburg | 26 | 36:49 | 24 | |
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.