Zwei stechen heraus: Das sind Dynamos Musterschüler der Saison 2024/25
Dresden - Die großen Ferien haben für Dynamos Aufstiegshelden schon lange begonnen. Nicht wenige verbringen ihre freien Tage gerade auf Mallorca. Gefeiert darf nicht nur aufgrund der Versetzung in die 2. Bundesliga werden. Denn auch die Endjahreszeugnisse sind durchaus gelungen.

Wie jedes Jahr im Winter und im Sommer wertet TAG24 alle Noten aus, die Tim Schreiber, Niklas Hauptmann & Co. über die Saison für ihre Auftritte in den 38 Partien erhalten haben. Um in die Wertung zu kommen, muss der Profi 30 Minuten gespielt haben. Mindestens 19 Bewertungen braucht er, um in die Verlosung der Besten nach 38 Spieltagen zu kommen.
DIE JAHRESBESTEN
Dynamos bester Spieler der Saison ist - wenn überhaupt - maximal eine kleine Überraschung. Denn schon in der Winterpause war Lars Bünning der Notenbeste (2,1), hatte aber zu wenig benotete Einsätze. Jetzt schnappte der Innenverteidiger (2,2) Vizekapitän Hauptmann (2,2) den Titel weg - weil er 0,04 Punkte besser abschnitt. Aber auch Christoph Daferner (2,4), Jonas Sterner (2,5), Tim Schreiber und Sascha Risch (jeweils 2,7) wussten gerade in der Rückrunde zu überzeugen.
DIE RÜCKRUNDEN-GEWINNER
Glaubt man den Zahlen, dann hat Vinko Sapina (2,8) den größten Sprung nach der Winterpause gemacht. In 16 Spielen in der Hinrunde hatte der Mittelfeldspieler noch einen Schnitt von 3,2. In neun Spielen nach der Pause dann gerundete 2,4!
Aber auch Hauptmann (plus 0,4) und Jakob Lemmer (plus 0,3) legten beispielsweise noch einmal zu.

Robin Meißner büßt ein, Verletzung bremst Jonas Oehmichen

DIE RÜCKRUNDEN-VERLIERER
Größter Verlierer der Rückrunde ist wohl Robin Meißner (3,1). Der Stürmer blühte anfangs der Saison gerade mit einer Doppelspitze (2,8) regelrecht auf. In Halbserie zwei kamen nur noch sechs Noten hinzu - im Schnitt eine 3,3.
Auch Jan-Hendrik Marx (Hinserie 3, Rückrunde 4) verschlechterte sich deutlich, auch weil er direkt zu Jahresbeginn die Schlechteste aller Noten bekam. Nach nur drei Bewertungen schnitt er als Schlechtester von allen Spielern ab.
Zu den Verlierern gehört verletzungsbedingt auch Jonas Oehmichen (2,2). Der Youngster ist eigentlich um 0,01 Punkte Dynamos bester Akteur. Auf sieben Noten vor der Winterpause folgte aber nur noch eine weitere. Das reicht leider nicht für einen Platz in der Tabelle.
DIE ENTTÄUSCHTEN
Lediglich zwei Spieler kamen überhaupt nicht zum Einsatz. Bei Keeper Daniel Mesenhöler war das vorhersehbar, für Dennis Duah war die Saison wohl eher verschenkt.
Die Kollegen Philip Böhm, Paul Lehmann und Jakob Zickler (jeweils ein Einsatz) sowie Dmytro Bohdanov (fünf) und Tom Berger (sieben) wurden ebenfalls nicht benotet.

Mindestens 19 Bewertungen
Lars Bünning (33 Spiele/26 bewertet) 2,2
Niklas Hauptmann (37/37) 2,2
Christoph Daferner (37/36) 2,4
Jonas Sterner (32/27) 2,5
Tim Schreiber (38/38) 2,7
Sascha Risch (25/21) 2,7
Tony Menzel (30/22) 2,8
Vinko Sapina (29/25) 2,8
Claudio Kammerknecht (29/24) 2,9
Jakob Lemmer (38/33) 2,9
Aljaz Casar (33/28) 3
Robin Meißner (32/19) 3,1
Lukas Boeder (34/29) 3,1
Philip Heise (21/19) 3,3
Weniger als 19 Bewertungen
Jonas Oehmichen (20/8) 2,2
Dominik Kother (18/15) 2,3
Andi Hoti (10/10) 2,8
Oliver Batista Meier (15/12) 2,8
David Kubatta (14/10) 3
Stefan Kutschke (34/13) 3,2
Mika Baur (18/9) 3,2
Jan-Hendrik Marx (8/3) 3,5
Ohne Bewertungen
Daniel Mesenhöler (-/-)
Phillip Böhm (1/-)
Dennis Duah (-/-)
Paul Lehmann (1/-)
Tom Berger (7/-)
Jakob Zickler (1/-)
Dmytro Bohdanov (5/-)
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel