VfB-Keeper Bredlow zweifelt nicht an Ligaverbleib: "Ein Abstieg wird nicht passieren"

Stuttgart - Selbstbewusste Töne beim VfB! Nach einer zuletzt klar erkennbaren Leistungssteigerung unter Neu-Coach Sebastian Hoeneß (40) keimt wieder Hoffnung beim kriselnden Klub aus Cannstatt auf. Viel Zuversicht strahlt auch der Torwart aus.

VfB-Schlussmann Fabian Bredlow (28) ist bester Dinge, was den Klassenerhalt seines VfB betrifft.
VfB-Schlussmann Fabian Bredlow (28) ist bester Dinge, was den Klassenerhalt seines VfB betrifft.  © Tom Weller/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Beim abstiegsbedrohten VfB Stuttgart hängen die Trauben wieder etwas höher.

Wie der Kicker berichtet, hat sich die neue Nummer eins der Schwaben, Fabian Bredlow (28), zur gegenwärtigen Situation des Stuttgarter Traditionsklubs geäußert und dabei klargestellt, dass ein Abstieg in die 2. Bundesliga für ihn nicht infrage kommt. Als Hauptgründe für das neu gewonnene Selbstvertrauen macht er insbesondere den großen Teamgeist sowie die Gier nach Erfolg seiner Mannschaft aus.

"Der eine oder andere, der vielleicht vorher den Kopf in den Sand gesteckt hat, weil er meinte, sowieso nicht zu spielen, ist voll da. Alle sind bereit, sich den Allerwertesten aufzureißen, um zu spielen", zeigt sich Bredlow bereit für die letzten vier Ligaspiele, in denen er mit den "Rot-Weißen" den Klassenerhalt sichern will.

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Die neu gewonnene Mentalität hat auch mit dem Trainerwechsel zu tun, die zu sichtlich mehr Lockerheit in der Truppe geführt hat. Auf das Erfolgsrezept des neuen Trainers angesprochen, meint Bredlow:

"Was niemand weiß: Er ist Miraculix und hat den Zaubertrank", ist der 28-Jährige sogar zum Scherzen aufgelegt.

Zwischen Abstiegskampf und DFB-Pokal-Träumen

Torwart Fabian Bredlow hat sich beim VfB zu einem sicheren Rückhalt entwickelt.
Torwart Fabian Bredlow hat sich beim VfB zu einem sicheren Rückhalt entwickelt.  © Marijan Murat/dpa

Auf seinem Ex-Coach Bruno Labbadia (57) mag der gebürtige Berliner aber nicht herumhacken, ganz im Gegenteil.

"Wir hatten eine Phase, in der wir nicht schlechter waren und dennoch nicht gewonnen haben (...) Irgendwann gerät man in einen Strudel, aus dem man nicht mehr rauskommt. Man hinterfragt alles, der Kopf spielt eine immer größere Rolle", übt sich Bredlow in vorsichtigen Erklärungsversuchen.

Die neue Nummer eins musste sich für lange Zeit mit der Reservistenrolle begnügen. Seine neue Rolle als Stammtorwart hat Bredlow erst seit dem zwanzigsten Spieltag inne, bis dahin hütete Florian Müller (25) den VfB-Kasten.

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Durch ordentliche Leistungen festigte der 28-Jährige seine Position im Team. Beim letzten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) glänzte er gleich mehrfach mit starken Paraden und sicherte seinem Team einen eminent wichtigen Dreier im Abstiegskampf.

Eine neue Bewährungsprobe steht mit dem morgigen DFB-Pokal-Spiel gegen Eintracht Frankfurt schon wieder kurz bevor.

Wenn Schiedsrichter Daniel Schlager (33) um 20.45 Uhr das Halbfinalspiel in der Mercedes-Benz Arena anpfeift, werden sich Bredlow und Co. ausnahmsweise einmal nicht auf den Abstiegskampf fokussieren müssen, sondern auf das große Ziel vor Augen: Berlin.

Titelfoto: Tom Weller/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

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