Alles für das große Ziel: Doppelschicht statt Eiersuche beim HCE

Dresden - "Es hätte sehr, sehr viel passen müssen, um hier für einen Punkt infrage zu kommen", fasste Ludwigshafen-Coach Michael Haaß (42) nach der Pleite beim HC Elbflorenz treffend zusammen. Genau das braucht es gegen die Elbestädter: einen Tag, an dem nahezu alles zusammenpasst.

Viktor Petersen Norberg (26) & Co. freuten sich über zwei freie Tage. Ostereier wurden Sonntag trotzdem nicht gesucht.
Viktor Petersen Norberg (26) & Co. freuten sich über zwei freie Tage. Ostereier wurden Sonntag trotzdem nicht gesucht.  © Lutz Hentschel

Der verdiente Lohn dafür - zwei Tage frei. Doruk Pehlivan (27) verbrachte sie mit seiner Freundin und mit Basteln. Viktor Petersen Norberg (26) düste mit seiner Familie, die ihn übers Osterwochenende in Dresden besuchte, in die Sächsische Schweiz und genoss beim Wandern das Frühlingswetter.

Doch pünktlich zum Ostersonntag stand für die Tiger statt Ostereiersuche wieder der Handball-Alltag auf dem Programm: Doppelschicht in der Halle. Das von Haaß beschriebene Niveau ist nicht nur Qualität, sondern auch das Ergebnis harter Arbeit.

"Die Jungs haben zwei Tage Ostern und dann haben wir eine ganz normale Woche. Mit ganz normalem Rhythmus, ganz normalen Trainingseinheiten", erklärte André Haber (39).

Es gibt ein klares Ziel: "Wir haben noch acht Spiele. Die wollen wir alle gewinnen", sagte Norberg selbstbewusst. Und nebenbei ist auch ein wenig Hoffen auf einen Ausrutscher der Konkurrenz angesagt. Am Osterwochenende blieb die aus, Bietigheim und Balingen gewannen souverän.

Aber: "Wir glauben daran, dass noch alles drin ist", so Pehlivan.

Titelfoto: Lutz Hentschel

Mehr zum Thema HC Elbflorenz: