Dresden - Die letzte Auswärtsfahrt für den HC Elbflorenz endete erfolgreich. Letztlich souverän rangen die Dresdner den TV Großwallstadt nieder. Die gute Laune und Party-Stimmung auf der Heimreise lag nicht ausschließlich am 33:29, hing aber unmittelbar damit zusammen.
Elf Siege und ein Unentschieden sind die starke Bilanz in der Fremde. Die 23 Punkte bedeuten einen neuen Vereinsrekord, noch nie holten die Sachsen auswärts so viel. Und die 48 Zähler, die insgesamt auf dem HCE-Konto stehen, sind ohnehin schon der beste Wert, den sie je erzielt haben.
"In dieser Saison ist viel passiert, was es so noch nicht gab", wird HCE-Coach André Haber (39) beinahe wehmütig: "Wir haben jetzt auch schon einen Punkt mehr, als Minden vergangene Saison zum Aufstieg hatte. Ich freue mich über unsere Saison, ich bin stolz darauf, auch wenn der ganz große Traum zerplatzt ist. Aber wie die Mannschaft damit umgegangen ist und zurückgefunden hat, das imponiert mir."
Genau das taten seine Tiger auch in Großwallstadt. Offensiv überragten Anton Preußner (21, zehn Tore) und Kapitän Sebastian Greß (31, acht), das Torhüter-Duell ging mit plus sechs klar an sein Duo Marino Mallwitz (29)/Robin Cantegrel (31).
Haber brachte es auf den Punkt: "Jedes Mal, wenn der TVG rankam, haben wir immer wieder geantwortet und uns abgesetzt. Mich freut es einfach, wenn ich sehe, wie wir ins Spiel gehen: Da sehe ich den Biss, für Platz drei alles zu geben."
Genau das hat sich ausgezahlt. Weil der Vierte Potsdam am Samstagabend nur einen Punkt gegen Bietigheim holte, ist das Treppchen mit zwei Punkten Vorsprung und plus 43 Toren so gut wie sicher.