HCE-Weste blütenweiß - und jetzt kommt die DHfK!
Dresden - Drei Teams sind nach drei Spieltagen noch mit blütenweißer Weste, Potsdam könnte mit einem Sieg Montagabend in Emsdetten noch dazukommen. Wichtig: Der HC Elbflorenz ist dabei.
Das 42:26 am Freitagabend in Essen war eine Machtdemonstration! In der Form werden nicht viele Teams gegen Dresden eine Chance haben - auch Leipzig nicht am Sonntag.
"Wir hatten zweimal einen sehr guten Start in beiden Halbzeiten, das hat natürlich enorm geholfen. Wir hatten eine sehr gute Mentalität und haben weder im Angriff noch in der Abwehr lockergelassen, eben auch nicht bei neun Toren plus zur Halbzeit", sagte ein zufriedener Coach André Haber (40) nach den einseitigen 60 Minuten im Pott.
Und genau da liegt vielleicht auch die neue Qualität der Tiger. Sie füttern ihre Gegner nicht nur an, sie zerfleischen sie. Es war fast schon bissig, wie Haber beim Stand von 36:21 zehn Minuten vor dem Ende folgenden Satz bei einer Essener Auszeit mit auf den Weg gab: "Weitermachen! Wir gehen durch bis zum bitteren Ende."
Die Dresdner warfen danach noch sechs Tore, gingen nicht vom Gaspedal, lehnten sich nicht zurück. Das wäre nur menschlich gewesen. Haber: "Da muss ich dem Team für seine Einstellung ein Kompliment machen. Es war eine tolle Mannschaftsleistung."
Die braucht es auch am Sonntag gegen die DHfK. Motiviert muss für die Premiere des Sachsenderbys keiner werden. Haber - einst Cheftrainer der Leipziger - erst recht nicht.
Titelfoto: Mathias M. Lehmann
