Letzte HCE-Busfahrt der Saison: "Werde ich nicht vermissen"

Dresden - Heute Abend ist der HC Elbflorenz in Großwallstadt (20 Uhr) gefordert. Zum letzten Mal in dieser Saison müssen die Tiger auswärts ran. Vor der Partie verriet HCE-Coach André Haber (39), was ihm in der Sommerpause definitiv nicht fehlen wird.

Sobald der "Sachsen-Express" vom letzten Auswärtsspiel aus Großwallstadt zurück ist, hat er diese Saison fast 15.000 Kilometer zurückgelegt.  © Lutz Hentschel

"Das Busfahren werde ich nicht vermissen", stellt Haber klar: "Wir haben fantastische Busfahrer und einen schönen Bus. Aber wir haben auch gut Kilometer gemacht in dem Jahr. Ich denke, wir hätten es nach Südafrika geschafft."

Knapp 13.200 Kilometer sind es auf dem schnellsten Landweg bis südlichsten Land Afrikas.

Recht hat der Coach mit seiner scherzhaft gemeinten Annahme. Denn er und sein Team gehören zu den reisefreudigsten Mannschaften der Liga - bzw. müssen es aufgrund der Lage Dresdens sein.

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Inklusive des heutigen Auswärtsspiels in Unterfranken kommt der "Sachsen-Express", so heißt der Mannschaftsbus des HC Elbflorenz, in dieser Saison bei 17 Auswärtsfahrten auf 14.954 Kilometer Reisestrecke.

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HC Elbflorenz legt im Schnitt 880 Kilometer pro Gastspiel zurück

Beim 41:32-Hinspielsieg der Dresdner gegen den heutigen Gegner waren Anton Preußner (l.) & Co. teilweise spektakulär unterwegs.  © Matthias Rietschel

Nur verständlich, dass Haber und Co. bei im Schnitt 880 Kilometern Fahrt pro Gastspiel der Sommerpause entgegenfiebern.

Mit leeren Händen wollen die Dresdner, die mit einem Erfolg in Großwallstadt ihren elften Auswärtssieg der Saison feiern würden, die 447 Kilometer lange Heimreise heute Abend nicht antreten.

"Es ist ein sehr großes Ziel von uns, mit zwei Punkten nach Hause zu fahren und die Busfahrt zu genießen", betonte der 39-Jährige.

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