Vor Duell in Coburg: Das macht den HCE so unberechenbar

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Coburg - Ein Dresdner Team spielt in Coburg - da klingelt doch etwas. Vergangenen Samstag mussten die Volleyballerinnen des DSC in die Arena nach Oberfranken zum Supercup und verloren 0:3 gegen Suhl. Genau eine Woche später ist der HC Elbflorenz gegen den HSC 2000 Coburg (Samstag, 18 Uhr) am selben Ort gefordert.

Das Team von André Haber (40, r.) stellt den besten Angriff der Liga.
Das Team von André Haber (40, r.) stellt den besten Angriff der Liga.  © Lutz Hentschel

Die beste Nachricht aus Sicht der Dresdner? Eine 0:3-Niederlage wird es definitiv nicht geben. Aber auch ein potenzieller Satzausgang, der im Volleyball normalerweise bis 25 Punkte geht, ist bei der aktuellen Form der Tiger mehr als unwahrscheinlich. Denn dafür werfen die Dresdner schlichtweg zu viele Tore.

296 Tore erzielten die Tiger in dieser Saison bereits, 37 Treffer sind es in ihren acht Pflichtspielen im Schnitt, auswärts sind es sogar über 40. Der HCE hat den besten Angriff der Liga.

"Ich glaube, das hat nicht viel mit Auswärts und zu Hause zu tun", findet HCE-Coach André Haber (40): "Es ist immer noch die Frage, gegen wen haben wir gespielt? Wir haben es bisher in der Saison oft geschafft, unser Tempospiel durchzubringen."

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Denn: "Das bedeutet, es gibt einfach mehr Angriffe. Und das war definitiv ein Schlüssel."

HC Elbflorenz muss sich auf kompakte Abwehr in Coburg einstellen

Der beste Werfer von vielen guten Schützen beim HC Elbflorenz: 30-Tore-Mann Timo Löser (26, l.).
Der beste Werfer von vielen guten Schützen beim HC Elbflorenz: 30-Tore-Mann Timo Löser (26, l.).  © Lutz Hentschel

Generell muss er sein Team auf eine anders verteidigende Mannschaft einstellen als beim Heimspiel gegen Hüttenberg: "Es ist nicht so eine Abwehr, die so weit rausrennt und dadurch Stress erzeugt, sondern eher über ihre Kompaktheit, sodass man eine gute Lösung braucht. Ich glaube, dass es wichtig sein wird, wirklich variabel einzugreifen. Von den Lösungen sind wir erst mal breit aufgestellt. Da haben wir nicht nur ein oder zwei."

Dresdens bester Werfer nach sechs Ligaspielen ist Timo Löser (26) mit 30 Buden. Dazu kommen aber noch sechs weitere Jungs, die ebenfalls auf mindestens 20 Treffer kommen. Genau diese Unberechenbarkeit soll auch in Coburg helfen - und zum sechsten Saisonsieg führen.

Und auch unabhängig von der Niederlage der Volleyballerinnen vergangene Woche versichert Haber: "Wir geben alles!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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