0:3-Pleite zum Saisonauftakt, aber keine Panik beim DSC

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Dresden - "Ich hätte das Spiel gern gewonnen. Das war schon möglich", gestand Alexander Waibl (58) nach der 0:3-Niederlage seiner DSC-Girls im Supercup gegen den VfB Suhl. Von Panik ist beim Coach nach dem verpatzten Saisonstart trotzdem keine Spur.

Gewonnen hätte Alexander Waibl (58) den Supercup sehr gern, ein Problem sieht er in der Niederlage aber nicht.
Gewonnen hätte Alexander Waibl (58) den Supercup sehr gern, ein Problem sieht er in der Niederlage aber nicht.  © Bastian Frank

Im Gegenteil, wie Waibl klarstellte: "Nee, überhaupt nicht. Wir haben gegen einen guten Gegner verloren, und wir wissen, dass wir eine Menge Aufgaben zu erledigen haben."

Genau da will er ansetzen: "Die müssen wir für uns angehen. Und das wird vielleicht noch nicht in dieser Woche sein, sondern das dauert ein bisschen länger."

Vor allem zu Beginn des zweiten Satzes klappte aber vieles bei den Dresdnerinnen. Vom Druck im Aufschlag bis zu den eigenen Angriffen. Bei 17:11 bahnte sich der Satzausgleich an. Die Führung gaben die Dresdnerinnen aber noch ab.

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"Im zweiten Satz müssen wir es eigentlich machen, da haben wir das Spiel verloren. Am Ende ist es so, dass Suhl ein paar mehr Lösungen hat als wir und im Angriff etwas abgestimmter ist", findet Waibl.

Etwa 150 DSC-Anhänger unterstützen ihr Team in Coburg.
Etwa 150 DSC-Anhänger unterstützen ihr Team in Coburg.  © Bastian Frank

Suhl etwas reifer als die DSC-Girls

Wie hier Svea Naujack (20, l.) fanden die Suhlerinnen im Angriff meist die Lücken im DSC-Block.
Wie hier Svea Naujack (20, l.) fanden die Suhlerinnen im Angriff meist die Lücken im DSC-Block.  © Bastian Frank

Zur Wahrheit gehört für den Coach aber auch: "Das Spiel war sicherlich knapper, als das Ergebnis es sagt, aber unterm Strich war Suhl ein bisschen geschickter bei allem, was sie gemacht haben, und die etwas reifere Mannschaft."

Was er damit meint? Gerade im ersten Durchgang sprang der Ball bei den Dresdnerinnen eben nicht ins Feld oder auf die Linie, sondern landete knapp außerhalb oder blieb im Netz hängen. Und bei den Thüringerinnen lief's meistens anders.

Zudem spricht dafür der Gesamtpunkte-Stand. 74:80 hieß es am Ende. Knapper kann man ein Spiel nicht 0:3 verlieren.

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Nach der Aufholjagd der Thüringerinnen im zweiten Durchgang kippte die Partie zudem komplett. "Da hatten sie dann natürlich Oberwasser, haben ein paar sehr gute Aufschläge, treffen mehrmals die Linie, spielen es aber auch einfach gut", erkennt Waibl an.

Genau das will sich Waibl mit seinem Team in den kommenden Wochen erarbeiten: das Momentum.

Titelfoto: Bastian Frank

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