Topspiel in Leipzig: Holen die DHfK-Handballer den nächsten Liga-Sieg gegen Lübeck-Schwartau?

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Leipzig - Nach zwei Siegen zum Auftakt wartet auf die Handballer des SC DHfK Leipzig in der 2. Bundesliga nun der nächste dicke Brocken: Am Samstagabend (19.30 Uhr) empfangen die Grün-Weißen den Tabellenzweiten VfL Lübeck-Schwartau zum Duell zweier makelloser Teams, die bisher noch keinen einzigen Punkt abgegeben haben.

Am Samstagabend empfängt der SC DHfK Leipzig um 19.30 Uhr den VfL Lübeck-Schwartau. (Archiv)
Am Samstagabend empfängt der SC DHfK Leipzig um 19.30 Uhr den VfL Lübeck-Schwartau. (Archiv)  © PR/Klaus Trotter

Der Traditionsverein aus Norddeutschland erwischte einen Traumstart in die neue Spielzeit und dürfte daher mit ordentlich Rückenwind anreisen: Zwei Spiele, zwei Kantersiege – jeweils mit elf Toren Vorsprung (34:23 in Lübbecke, 42:31 gegen Dormagen).

DHfK-Trainer Frank Carstens (54) warnt deshalb vor der Truppe von der Ostsee: "Lübeck-Schwartau ist eine sehr starke Mannschaft und aktuell genauso gut, wie es die Tabelle ausdrückt. Wenn man in einer für ihre Ausgeglichenheit bekannten 2. Liga zwei Spiele mit je elf Toren gewinnt, ist das eine Riesenleistung."

Carstens weiter: "Sie haben dominante Spieler mit hohem Handball-IQ, drei torgefährliche Linkshänder, zwei starke Keeper und treffsichere Außen. Das Duell wird uns alles abverlangen!"

Dean Bombac: "Das macht es wirklich, wirklich hart"

Mannschaftskapitän Dean Bombac (37) erwartet ein herausforderndes Spiel. (Archiv)
Mannschaftskapitän Dean Bombac (37) erwartet ein herausforderndes Spiel. (Archiv)  © Jan Kaefer

Auch Kapitän Dean Bombac (37) stellt sich auf einen harten Abnutzungskampf ein und zog eine erste Bilanz über das bisher Erlebte im Unterhaus: "Die Mannschaften sind wirklich gut, und ich glaube, dass die kommenden Gegner noch stärker werden. Es ist eine richtig harte Liga und auch auf eine andere Art schwierig zu spielen als in der 1. Liga."

Dort sei man zwar an individuelle Top-Qualität gewöhnt, doch im Unterhaus wehe ein anderer Wind: "Jeder Gegner geht mit Feuer in den Augen in die Spiele und mit dem Ziel, uns unbedingt zu schlagen. Das macht es wirklich, wirklich hart", so der DHfK-Kapitän.

VfL-Trainer David Röhrig schreibt seinerseits den Sachsen die Favoritenrolle zu: "Leipzig ist aktuell wahrscheinlich die größte Herausforderung in der zweiten Liga. Unsere Aufgabe wird es aber sein, da maximal gegenzuhalten, uns in der Abwehr zu steigern und unseren Angriff weiter so konsequent auf den Punkt zu bringen, um Leipzig einen schweren Abend zu bereiten."

Titelfoto: Jan Kaefer

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