Leipzig - Am Donnerstagabend hat der SC DHfK Leipzig mit 33:26 (16:10) gegen den TuS N-Lübbecke gewonnen. Vor 3114 Zuschauerinnen und Zuschauern erstrahlte die Arena ganz in Pink – als starkes Zeichen für die Brustkrebsvorsorge. Passend dazu liefen auch die Grün-Weißen im pinken Sondertrikot auf.
Im Tor der Hausherren begann Anadin Suljakovic überragend mit gleich drei starken Paraden. Den ersten Treffer für die Leipziger verbuchte Tom Koschek, der den am Knie verletzten Co-Kapitän Lukas Binder ersetzte.
Die Gäste ihrerseits deckten offensiv und versuchten, den Leipziger Rückraum um Matej Klima, Dean Bombac und Franz Semper beim Spielaufbau zu behindern. Nach 15. Minuten waren die Sachsen beim Stand von 8:6 das bessere Team, bei der der Chancenverwertung war jedoch noch Luft nach oben.
Dank einer stabileren Defensive setzten sich die Hausherren in der 18. Minute aber weiter ab: Nach einem sehenswerten Zuspiel von Bombac netzte Koschek zur ersten Drei-Tore-Führung ein (10:7).
Der SC DHfK fand immer besser in die Begegnung, während die Nettelstedter sich im Offensivspiel zusehends schwertaten. Mit einer bequemen 6-Tore-Führung ertönte beim Stand von 16:10 der Halbzeitpfiff.
Leipzig lässt nichts anbrennen
Die Grün-Weißen kamen mit viel Druck aus der Kabine und erarbeiteten sich immer wieder Durchbrüche, während Suljakovic hinten stark parierte. Folgerichtig erhöhte Blaer Hinriksson in der 42. Minute den Vorsprung auf 8 Treffer (23:15).
Anders als zuletzt vielfach gesehen ließen die Sachsen in der Crunchtime gegen die Ostwestfalen dieses Mal nichts anbrennen und brachten die Partie souverän und deutlich überlegen über die Ziellinie. Leipzigs Cheftrainer Frank Carstens nutzte die Gelegenheit dabei und rotierte sein Personal fleißig durch.
Schlussendlich gewinnt der SC DHfK mit 33:26 über den TuS N-Lübbecke und setzt damit wieder den Kurs in Richtung Spitzengruppe der Tabelle. Auf dem 1. Platz thront am Donnerstagabend dabei noch der bisher unbezwungene VfL Potsdam.