Erster Spieltag in der Königsklasse: SCM muss sich gegen norwegischen Meister beweisen

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Magdeburg - Für den SC Magdeburg geht es am Mittwochabend endlich wieder in der Königsklasse los. Ein Wettbewerb, der bei jedem einzelnen Akteur Vorfreude auslöst. SCM-Coach Bennet Wiegert (44) freut sich auf das erste Duell in der heimischen Arena gegen den norwegischen Klub Kolstad Håndball.

SCM-Coach Bennet Wiegert (44) spürt die Vorfreude bei seinem Team.
SCM-Coach Bennet Wiegert (44) spürt die Vorfreude bei seinem Team.  © Andreas Gora/dpa

"Die Vorfreude ist besonders hoch. Das kriege ich auch bei den Spielern mit", sagte der 44-Jährige im Rahmen einer Medienrunde vor der Partie. Umso spezieller: Für Dominik Kuzmanović (24), Noah Hensen (19), Malte Elze (18) und Tim Thielicke (18) ist es der erste Auftritt in der Champions League.

Mit dem norwegischen Vizemeister wartet in diesem ersten heimischen CL-Auftritt direkt eine schwierige Aufgabe auf die Elbestädter. Die Mannschaft, die fast ausschließlich aus norwegischen Spielern besteht, hatte in der letzten Ligasaison lediglich vier Niederlagen hinnehmen müssen.

"Ich finde den Weg, den sie jetzt gegangen sind, relativ cool, mit jungen, norwegischen Spielern zu arbeiten und trotzdem den Kader schon bespickt zu haben, mit auch noch zwei, drei wirklichen Weltklasse-Spielern. Es ist eine gute Mischung, es ist super interessant und sieht nach viel Speed aus. Also nach meiner Einschätzung ein cooles, ambitioniertes Team", blickte Bennet Wiegert auf die kommenden Gegner.

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Die Magdeburger werden sicherlich trotzdem als Favorit in diesen ersten CL-Spieltag gehen. Neben dem Heimvorteil und der individuellen Qualität sprechen auch die bisherigen Ergebnisse für die Grün-Roten.

SCM muss sich an neues CL-Format gewöhnen

Auf die beiden wird es auch diesmal wieder ankommen: Matthias Musche (l., 34) und Gísli Kristjánsson (27).
Auf die beiden wird es auch diesmal wieder ankommen: Matthias Musche (l., 34) und Gísli Kristjánsson (27).  © Angelika Warmuth/dpa

In dieser Saison startet die Königsklasse in einem neuen Format, sodass es diesmal 24 anstatt 16 Mannschaften gibt, die an dem Wettbewerb teilnehmen können. Diese werden dabei auf sechs Vierer-Gruppen aufgeteilt, wo es jeweils ein Hin- und Rückspiel gibt. Die zwei besten Mannschaften der Gruppenphase erreichen dann die Hauptrunde.

Die erste Hauptrunden-Gruppe wird aus den Mannschaften der Gruppen A, B und C gebildet, die Teams aus den Gruppen D, E und F starten in Hauptrunden-Gruppe Nummer zwei. In dieser Phase stehen acht Spieltage an. Wichtig zu beachten ist, welche Gegner aus der eigenen Vorrundengruppe in die Hauptrunde mitkommen. Denn die Ergebnisse werden in die Hauptrunde mitgenommen.

"Nach meinem Gefühl darf man sich gar keine Ausrutscher erlauben, weil man ja alles mitnehmen könnte in eventuelle Hauptrunden", so Wiegert. "Das ist natürlich erst mal ein neues Abenteuer, was uns da erwartet."

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Ob dieser Modus jetzt besser sein wird als das alte Format, möchte Wiegert nicht bewerten: "Ganz sachlich: Ich beschäftige mich nicht damit, was gut und was schlecht war. Aber ich habe mich im alten Modus ziemlich wohlgefühlt. Und ich weiß jetzt noch nicht so richtig, was mich im neuen Modus erwartet, deswegen bin ich dem Ganzen noch etwas skeptischer", beschrieb der 44-Jährige seine Gefühlslage.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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