Mannheim - In einem unterhaltsamen Spiel gegen leidenschaftliche Rhein-Neckar Löwen bleibt der SC Magdeburg fokussiert und holt mit dem 31:23-Erfolg (16:12) den neunten Bundesligasieg. Eine überragende Leistung zeigte abermals SCM-Schlussmann Matej Mandic, der am Ende des Spiels 15 Paraden vorzuweisen hatte.
Die Anfangsphase gehörte klar den Magdeburgern. Auch wenn David Späth aufseiten der Löwen den ersten Versuch der Elbestädter direkt parieren konnte, machte der SCM munter weiter und wurde der Favoritenrolle gerecht. Mit Dynamik im Angriff und einem Matej Mandic der früh gleich zwei Bälle parierte, führte die Mannschaft von Bennet Wiegert nach zehn Minuten mit 6:4.
Danach drehten die Gastgeber etwas mehr auf, allen voran Schlussmann David Späth. Der 24-Jährige hatte nach knapp 14 Minuten gleich sechs Paraden und sorgte damit für einen bärenstarken Rückhalt. Seine Mannschaft nutzte das und ging nach einer Viertelstunde das erste Mal in Führung (7:6). Der SCM blieb in dieser Phase knapp sieben Minuten ohne eigenen Treffer.
Danach nahm Wiegert die erste Auszeit, die der SCM nutzte, um sich kurz zu sammeln und danach wieder besser ins Spiel zu kommen. Die Grün-Roten drehten die Partie und führten nach 23 Minuten wieder mit 11:10, doch die Löwen blieben konzentriert und nah dran.
In der Schlussphase schalteten die Magdeburger dann allerdings noch einen Gang hoch. Die Rhein-Neckar Löwen bissen sich an der stabilen SCM-Defensive rund um Matej Mandic, welcher in den ersten 30 Minuten neun Paraden vorweisen konnte, die Zähne aus, während die Elbestädter fleißig trafen. So ging es dann mit einer 16:12-Führung für die Magdeburger in die Pause.
SC Magdeburg kann schwache Phase abschütteln
Die Rhein-Neckar Löwen kamen dann mit einer beeindruckenden Körpersprache aus der Kabine, der SCM wiederum zeigte sich anfällig. Nach nur vier Minuten Spielzeit sorgten die Löwen mit einem 4:0-Lauf für das 16:16-Unentschieden. Nach gut fünf Minuten durchbrach Omar Ingi Magnusson dann diesen Negativlauf.
Die Grün-Roten bewiesen danach einmal mehr, was für eine mentale Stärke sie besitzen. Magdeburg ließ sich von der durchwachsenen Anfangsphase nicht aus der Ruhe bringen und brachte erfolgreich das eigene Spiel durch. Nach 42 Minuten war schon wieder eine eigene Drei-Tore-Führung hergestellt worden (21:18).
Es war ein Aufeinandertreffen, in dem es hin und her ging. Die Rhein-Neckar Löwen gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und kämpften leidenschaftlich, doch Magdeburg war die bessere Mannschaft. Das lag auch an Matej Mandic, der einen Ball nach dem anderen parierte. Zehn Minuten vor dem Ende führte der SCM mit 26:22.
Und diesen Vorsprung ließen sich die Grün-Roten in der Schlussphase nicht mehr nehmen. Die Löwen blieben ab Minute 50 für gute sechs Minuten ohne eigenen Treffer, was dann auch für die Entscheidung in diesem Spiel sorgte.
Am Ende wurde es dann immer deutlicher, der SC Magdeburg gewann hoch verdient mit 31:23 und holt damit den neunten Ligasieg.