Das größte Gold von allen? Olympiasiegerin verlobt sich im Ziel

Cortina d'Ampezzo (Italien) - Im Super-G holte Breezy Johnson (30) nach ihrem Olympiasieg in der Abfahrt wegen eines Sturzes zwar nicht die erhoffte zweite Medaille. Im Ziel wartete dafür etwas anderes Wertvolles auf die US-Amerikanerin: ein Verlobungsring!

Breezy Johnson (30) flog im Super-G in den Fangzaun, konnte aber ohne größere Probleme selbst ins Ziel fahren. Dort wartete eine Überraschung auf sie.  © FRANÇOIS-XAVIER MARIT / AFP

Vier Tage nach ihrem Gold-Triumph, als Johnson die Deutsche Emma Aicher (22) um gerade einmal 0,04 Sekunden auf den zweiten Platz verwiesen hatte und somit ihren ersten Olympiasieg feiern durfte, folgt sogleich das nächste Highlight für die 30-Jährige.

Denn nachdem die Abfahrts-Weltmeisterin nach ihrem Sturz sicher ins Ziel gefahren war, wartete dort ihr Partner Conor Watkins auf sie und ging auf die Knie.

Die zu Tränen gerührte Johnson sagte Ja - und bekam einen silbernen Ring mit blauem Stein über den Ringfinger geschoben, den sie danach stolz für das US-Skiteam in die Kamera hielt.

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Außerdem überreichte Watkins Johnson eine Holzplakette, auf der ein Taylor-Swift-Songtext eingraviert war: "Honestly, who are we to fight the alchemy?" (Deutsch: Mal ehrlich, wer sind wir, dass wir gegen die Alchemie ankämpfen?)

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Olympia 2026: Für Breezy Johnson jagt ein Highlight das nächste

Am Samstag gewann Breezy Johnson Olympia-Gold. Doch ihre Olympischen Spiele wurden noch besser.  © Michael Kappeler/dpa

Eine komplette Überraschung war der Antrag für die 30-Jährige aber nicht.

"Vielleicht habe ich ihm erzählt, dass ich schon immer davon geträumt habe, mich bei den Olympischen Spielen zu verloben", ließ Johnson bei NBC durchblicken. Dass es jedoch ausgerechnet mit einem Olympiasieg zusammenfiel, hätte auch sie sich nicht schöner ausmalen können.

"Darauf habe ich auf jeden Fall gehofft!", sagte die Speed-Spezialistin. "Aber es ist definitiv viel verrückter, wenn alles auf einmal passiert, und die Realität ist so anders als man es sich vorgestellt hat, und so viel besser."

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Watkins erzählte, dass er den Antrag seit rund einem Jahr geplant hatte, der Moment aber seine wildesten Vorstellungen übertroffen habe.

"Ich habe wirklich gehofft, dass ich in den Zielbereich gehen und es so machen könnte, wie ich es wollte", sagte der zukünftige Bräutigam: "Und es stellte sich heraus, dass es möglich war. Wir sind einfach total aufgeregt."

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