Plötzlich spricht sie über Leguane: Olympia-Reporterin entschuldigt sich für kuriosen Alkohol-Auftritt
Australien/Italien - Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Diesen Leitspruch hätte Danika Mason (34) mal besser beherzigen sollen. Die australische Sportreporterin machte es andersrum - und ging damit in den sozialen Netzwerken unfreiwillig viral.
Am Mittwoch berichtete die Journalistin aus Down Under live für "Channel 9" von den Olympischen Winterspielen in Italien, allerdings wirkte sie dabei von Beginn an nicht wirklich bereit für eine TV-Kamera.
Die 34-Jährige verhaspelte sich bei den Meldungen des Sport-Tages, trug ihre Sätze mit verdächtig schwerer Zunge vor und sprach außerdem ziemlich kontextfrei über die Kaffeepreise in den USA sowie Echsen.
"Ich bin mir bei den Leguanen nicht ganz sicher, wo wollen wir damit hin?", fragte Mason ohne ersichtlichen Grund für die Zuschauer in den Vortex hinein. Später ließ sie sich noch auf den Boden fallen, um einen Schneeengel zu formen.
Die Moderatoren im Studio konnten ihr Lachen kaum unterdrücken, verteidigten die Kollegin allerdings noch beherzt. Karl Stefanovic (51) schob die Ausfälle etwa auf die Kälte, bei der man kaum seine Lippen bewegen könne.
Selbst Australiens Premierminister Anthony Albanese (62) schaltete sich laut BBC ein und stärkte Mason zunächst den Rücken. Er sei "pro-Danika", sie habe sich nichts Schlimmes zuschulden kommen lassen und vermutlich nur unter einem Jetlag gelitten.
Olympia-Reporterin Danika Mason entschuldigt sich für Alkohol-Ausrutscher
Dem widersprach Mason später im Rahmen einer weiteren Berichterstattung aber selbst. Sie gestand, die Situation "falsch eingeschätzt" und vor der Live-Schalte Alkohol getrunken zu haben.
"Ich möchte kurz den Moment nutzen, wenn das okay ist, um mich zu entschuldigen", so die Reporterin. "Ich hätte nichts trinken sollen - und erst recht nicht unter diesen Bedingungen: Es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts zu Abend gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen."
Sie wolle für ihren Fehler die "volle Verantwortung" übernehmen. "Das ist nicht der Maßstab, den ich an mich selbst setze", fügte sie reumütig an.
Viele Nutzer hatten den Auftritt in den sozialen Netzwerken abgefeiert, andere verurteilten das Verhalten. Außerdem erkundigten sich einige Leute nach dem gesundheitlichen Zustand der Journalistin.
"Mir geht es gut, das Ganze ist mir nur ein bisschen peinlich", erklärte Mason.
Titelfoto: Screenshot/Instagram/danika.masonn

