Marmande (Frankreich) - Rugby-Drama in Frankreich! Ein folgenschwerer Vorfall auf dem Feld hat Cléa Menier (†17) das Leben gekostet. Das tragische Schicksal der Teenagerin bestätigte ihr Club am Donnerstag.
"Mit immenser Trauer und unbeschreiblichem Schmerz hat Union du Bassin Marmandais vom Tod von Clea erfahren", schrieb der Verein in einem auf Instagram veröffentlichten Statement und zeigte sich tief betroffen.
"Wir denken auch an ihre Angehörigen und Freunde, deren immensen Schmerz wir teilen, sowie an ihre Teamkolleginnen, Trainer und alle, die das Privileg hatten, sie zu kennen und ihre Leidenschaft für Rugby mit ihr zu teilen", fügte der Club aus dem Süden des Landes hinzu, ohne jedoch Details zu den genauen Umständen ihres Todes zu machen.
Nach Angaben mehrerer Medien soll Menier am vergangenen Samstag bei einem "U16"-Nachwuchsspiel ihres Teams gegen Agen Agglo einen Schlag auf den Kopf abbekommen und in der Folge einen Herzstillstand erlitten haben.
Noch auf dem Feld sei das Sporttalent medizinisch versorgt und anschließend ins Pellegrin-Krankenhaus nach Bordeaux gebracht worden. Dort hätten die Ärzte um ihr Leben gekämpft, Menier jedoch nicht mehr retten können.
Club und Verband trauern um Cléa Menier (†17)
"Dieser Verlust hat die gesamte Rugby-Familie zutiefst erschüttert", reagierte auch der nationale Rugbyverband (FFR) mit großer Bestürzung auf die traurige Nachricht, sprach in einer Mitteilung "ihren Teamkolleginnen, Coaches und allen Mitgliedern von Union du Bassin Marmandais" sein Mitgefühl aus.
"In diesen Momenten der Trauer möchte der FFR Cléas Familie und Liebsten seine volle Unterstützung und Solidarität ausdrücken."