Köln - Jetzt gehts rund! Vor dem Duell zwischen dem 1. FC Köln und Nachbar Bayer 04 spricht Lukas Podolski (41) Derby-Klartext. Inklusive langjähriger Sticheleien gegen den Doublesieger von 2024 ...
Unzählige Nachbarschaftsduelle hat "Prinz Poldi" in seiner Karriere hautnah miterlebt - jetzt kann der Weltmeister von 2014 nur von außen Feuer hineinbringen.
Dem Express gegenüber machte der Ex-Profi klar, dass die Kölner den Gästen aus Leverkusen schon früh zeigen müssten, wer Herr im Hause ist. "Die müssen sie von Anfang an aus dem Stadion kicken – zusammen mit den Fans. Es muss rappeln, direkt eine Gelbe Karte geben, irgendetwas passieren."
Ohnehin müsse das RheinEnergieSTADION für alle anreisenden Mannschaften eine zu fürchtende Festung sein, in der es vor ausverkaufter Hütte nichts zu holen gäbe.
"Es muss die Hölle sein, keine Familienveranstaltung. Sie müssen Angst haben, die Treppe hochzukommen. Wenn die Hymne läuft, muss es brennen."
Lukas Podolski schießt gegen "Dorf" Leverkusen
Der unmittelbare Nachbar aus Leverkusen bekommt indes auch noch sein Fett weg - nämlich wegen finanzieller Hilfe des Bayer-Konzerns im Laufe der Jahre. "Wenn du einen Konzern wie Bayer im Hintergrund hast, der dir vieles verzeiht und Löcher stopft, ist es einfacher als beim FC. Auf der anderen Seite macht Leverkusen mit seinen Möglichkeiten auch gute Arbeit."
Gleichbedeutend findet es der 41-Jährige "schade, dass so ein 'Dorf' wie Leverkusen dem FC zeigt, was möglich wäre", wird die Klublegende deutlich.
Was am Ende wirklich drin ist, zeigt sich am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr).