Diese Baustellen hat der DSC noch und hier läuft's schon
Erfurt - Wenn sich die DSC-Girls mit einer Sache zum Saisonstart auskennen, dann sind es englische Wochen. Am Mittwoch macht das Auswärtsspiel bei Erfurt (19 Uhr) den Auftakt ins Thüringen-Doppel für die Volleyballerinnen aus Dresden.
"Es wird auf jeden Fall aufregend", sagte Sarah Straube (24) mit Blick auf die kommenden Aufgaben.
Denn am Samstag geht es mit Teil zwei zu Hause gegen Suhl (17.15 Uhr) weiter. Kommenden Donnerstag reist die Zuspielerin mit ihrem Team nach Wiesbaden und will im DVV-Pokal in die nächste Runde.
Aber erst einmal gilt der Fokus Erfurt. Die Partie ist zwar das erste Pflichtspiel zwischen beiden Teams in dieser Saison, erstmals gegenüber stehen sich beide Mannschaften aber nicht.
"Gegen Erfurt haben wir ja schon in der Vorbereitung gespielt", erinnert sich Straube an das damalige 3:1.
"Das ist ganz gut, um zu wissen, dass sie sehr schnell spielen und auch viel an die Finger gehen. Es wird ein schwieriges Spiel dort", ist sie sich sicher.
"Erfurt spielt sehr flach, sehr schnell und versucht, einen sehr aggressiven Spielstil zu haben", analysierte auch ihr Coach Alexander Waibl (58).
Diese Themen sieht Waibl bei seinen DSC-Girls
Das Problem für den DSC? "Eines unserer Hauptthemen seit der Verletzung von Patricia Nestler ist die Aufschlag-Annahme", erklärte Waibl.
"Wir nehmen nicht gut an und haben selber viele Aufschlagfehler. Die Kombination ist extrem schwierig. Das heißt, wir müssen in beiden Bereichen eben mehr Stabilität kriegen."
Bei Libera Katerina Georgiadis (24) sah man die ersten Schritte der Eingewöhnung schon im Verlauf des Heimspiels gegen Flacht. 28 und damit die Hälfte aller Aufschläge landeten bei der Kanadierin.
Dafür gab es seit Saisonstart aus Sicht von Waibl eine Entwicklung in einem anderen Bereich: "Das Thema Angriff ist nicht das Problem. Wir sind in puncto Angriff deutlich einen Schritt vorwärtsgekommen."
Bei Mackenzie Foley (24) belegen das auch die Zahlen. Die US-Amerikanerin litt im September unter Knieproblemen. Dass sie diese mittlerweile überwunden hat, zeigen ihr die vergangenen Wochen: 16 Punkte gegen Flacht, 15 in Aachen, 22 in Schwerin.
Genau da müssen Foley & Co. auch gegen Erfurt weitermachen.
Titelfoto: Lutz Hentschel

