Wiesbaden - Drei Wochen mussten die DSC-Schmetterlinge auf ihr erstes Bundesliga-Spiel in diesem Kalenderjahr warten. Doch das hat sich gelohnt: Das Duell gegen Wiesbaden entschieden die Dresdnerinnen glatt 3:0 (25:15, 25:15, 25:17) für sich.
Pleun Van der Pijl, vor der DSC-Coach Alex Waibl aufgrund ihrer Physis und Angriffshöhe gewarnt hatte, blieb bei den Gastgeberinnen zunächst auf der Bank. Auf Überraschungen in seiner Starting Six verzichtete der 57-Jährige - einer der Gründe, weshalb seine Mädels von Beginn an dominierten.
Nach der ersten Auszeit für die Damen aus der hessischen Landeshauptstadt griff Lorena Lorber Fijok wuchtig an - und stellte auf 8:3.Wie überlegen die Dresdnerinnen auftraten, zeigte der Punktgewinn zum 21:13.
Emma Grome, 1,75 Meter groß, las Wiesbadens Cayetana Lopez Rey perfekt und blockte den Ball der neun Zentimeter größeren Außenangreiferin. In diesem Kräfteverhältnis ging es weiter: Bei der Satzführung war es allerdings Mette Pfeffer, die zur Stelle war.
Die einzige Stellschraube, an der die Elbestädterinnen auch im zweiten Abschnitt drehen mussten, waren die eigenen Aufschläge. Zu viele landeten direkt im Aus, um für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. Spielte aber keine Rolle.
DSC-Volleyballerin Miku Akimoto (15 Punkte) zur MVP gewählt
Der Champions-League-Teilnehmer blieb klar am Drücker, sicherte sich auch den zweiten Akt ungefährdet.
Ein weiterer Grund, weshalb der dritte Durchgang ebenso deutlich an die Dresdnerinnen ging: Marta Levinska (14 Punkte) und Miku Akimoto (15) griffen so stark an, dass Wiesbaden zu keinem Zeitpunkt in die Rallyes kam.
Die Japanerin, als wertvollste Spielerin ausgezeichnet, machte nach genau einer Stunde Spielzeit den Deckel drauf.