Nach zwei klaren Niederlagen: DSC will ersten Sieg des Jahres

Wiesbaden - Lang ist's her, das letzte Bundesliga-Spiel der DSC-Schmetterlinge. Genau 24 Tage sind seit dem 3:0-Sieg der Dresdnerinnen in Flacht vergangen. Dazwischen gab es zwei glatte Niederlagen in der Champions League ohne Satzgewinn.

DSC-Coach Alex Waibl (57) will die Erfahrungen aus der Champions League in einen Liga-Sieg ummünzen.
DSC-Coach Alex Waibl (57) will die Erfahrungen aus der Champions League in einen Liga-Sieg ummünzen.  © Lutz Hentschel

Um am Mittwoch in Wiesbaden (19.30 Uhr) zu gewinnen, sollen auch die Erfahrungen aus den Auftritten bei Conegliano vergangene Woche und in Ankara in der Woche zuvor (beide 0:3) helfen.

"Die Spielerinnen, gegen die du da spielst, sind alle groß und haben alle eine enorme Höhe im Angriff und im Block", erklärt DSC-Coach Alex Waibl (57).

Der Schnittpunkt zu den Hessinnen: Pleun van der Pijl (23). Die Niederländerin misst 1,96 Meter. Die Außenangreiferin in den Griff zu kriegen, ist für den 57-Jährigen ein Schlüssel zum ersten Sieg in diesem Kalenderjahr: "Sie greift extrem gut bei halbhohen und hohen Pässen an."

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Beim Hinspiel im Oktober, das die Dresdnerinnen fast mühelos in 69 Minuten 3:0 gewannen, war die 23-Jährige mit acht Punkten beste Scorerin des Teams vom Rhein. Durch die Duelle mit den beiden Top-Mannschaften im internationalen Wettbewerb ist allerdings eines klar: Beeindruckt sind die DSC-Mädels von dieser Physis nicht.

Dennoch erwartet Waibl ein "knackiges Spiel" gegen den Tabellensiebten: "Der Gegner ist zu Hause immer einen Ticken stärker als auswärts."

Marta Levinksa (l.) und Mette Pfeffer (r.) hatten Wiesbadens Pleun van der Pijl (M.) im Hinspiel gut im Griff.
Marta Levinksa (l.) und Mette Pfeffer (r.) hatten Wiesbadens Pleun van der Pijl (M.) im Hinspiel gut im Griff.  © Lutz Hentschel

Fünf ihrer sechs Saisonsiege holten die Wiesbadenerinnen in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit: "Wir erwarten kein total einfaches Spiel. Die langen Rallyes müssen wir für uns entscheiden und dadurch die Kontrolle über das Spiel behalten." Und so die ersten drei Punkte in diesem Jahr einfahren.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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