Nach 20 Jahren ist Schluss! Margon Arena hat einen neuen Namen

Dresden - Symbolischer könnte es nicht sein. Auch wenn der Fördermittelbescheid des Bundes noch nicht da ist, die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten stockt, die marode Mehrzweckhalle an der Bodenbacher Straße wird technisch in Schwung gebracht und erhielt dazu den passenden neuen Namen - Cyberport Arena!

Das letzte Puzzleteil steckten am Donnerstag die Cyberport-Geschäftsführer Maik Friedrich (l.) und Stefan Köhler ein. Die kommenden drei Jahre trägt die Arena den Namen des Dresdner Unternehmens.  © Lutz Hentschel

Nach 20 Jahren ist der Vertrag mit Margon ausgelaufen. Die Stadt hat sich auf die Suche nach einem neuen Partner gemacht: Cyberport! OB Dirk Hilbert (54, FDP) freute sich, dass ein regionales großes Unternehmen bereit war, die Namensrechte zu erwerben.

Wie viel Geld ins Stadtsäckel fließt, verriet Hilbert nicht: "Das ist streng vertraulich, aber es ist attraktiv für beide Seiten. Der Vertrag läuft drei Jahre."

Das ist ein kleiner Coup. Immerhin sorgte die Arena zuletzt mit Wasserschäden und dringendem Sanierungsbedarf für viele Negativschlagzeilen. Cyberport - erfolgreicher Online-Händler für Computertechnik, gegründet 1998 in Dresden - erhofft sich trotzdem ein gutes Image.

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"Wir wollen stärker als regionales Unternehmen bekannt sein", erklärt Geschäftsführer Maik Friedrich. "Wir haben national einen Namen, warum nicht regional?" Dies soll sich ändern. Und eine Halle, die sich gerade in der Transformation von der Bruchbude zum Schmuckkästen befindet, scheint dafür perfekt.

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Ließ offen, wie lukrativ der Cyberport-Deal ist: Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (54, FDP).  © Lutz Hentschel

Mitte Mai 2027 sollen Arbeiten beginnen

Zumal mit den DSC-Volleyballerinnen deutscher Spitzensport in der Arena geboten wird und mit den Basketballern der Titans ein ambitionierter Drittligist daheim ist. Ob die beiden Clubs vom Namensgeber profitieren? "Dazu stehen Gespräche an", so Friedrich.

Anstehend ist das Stichwort. Wie ist der Stand bei der Sanierung? Vom Bund wurden Ende April 2,25 Millionen Euro für die zuletzt geplante Fünf-Millionen-Sanierung bewilligt. Aber der Bescheid ist nicht da. "Wir hoffen, dass er im Oktober kommt", so Eigenbetriebsleiter Gunnar Krisch. "Mitte Mai 2027 sollen die Arbeiten am Boden und der Technik beginnen."

Ebenfalls neu: das Catering. Das übernimmt zur neuen Saison die Eislöwen Event GmbH.

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