Berbners Saves lassen Eislöwen vom Titel träumen
Dresden - "Ab in den Urlaub" hieß es für die Eislöwen nach dem 2:1-Sieg in Kassel. Coach Bo Subr (46) will, dass die Cracks abschalten, den "Kopf freibekommen". Am Montag geht's im Training weiter.
Der klare Gewinner der ersten 14 Partien ist Marvin Berbner (20). Der Goalie ist als Nummer drei in die Saison gegangen. Nach der Verletzung von Janick Schwendener (34) und den schwankenden Leistungen von Fabian Hegmann (25) hielt er 640 Minuten.
Der 20-Jährige kam dabei auf eine Fangquote von fast 90 Prozent. Sein Meisterstück lieferte er am Sonntag in Kassel. Im Schlussdrittel hielt er sein Team in der Partie. "Ich glaube, wir haben als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht und uns viele Chancen erarbeitet. Umso schöner ist es, dass wir uns am Ende mit dem Sieg belohnt haben", so Berbner.
"Für mich persönlich ist es ein gutes Gefühl, wenn ich der Mannschaft gerade in den entscheidenden Momenten mit meinen Paraden helfen kann. Besonders in den 'Eins gegen eins'-Situationen ist es wichtig, geduldig zu bleiben, den Gegner genau zu beobachten und nicht zu früh zu reagieren."
Goalie Marvin Berbner blüht in Dresden auf
Der Wechsel aus dem Mannheimer Nachwuchs in den Dresdner zahlt sich für ihn voll aus. "Die vergangenen Wochen haben mir auf jeden Fall viel Selbstvertrauen gegeben. Mit jedem Spiel sammle ich mehr Erfahrung, finde besser in meinen Rhythmus und entwickle mich weiter", so der Goalie.
"Es freut mich, dass es momentan so gut läuft. Am Ende steht für mich der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund." Und die scheint auf Kurs zu liegen und vielleicht wiederholt sich die Geschichte.
In der DEL2-Meister-Saison (2024/25) lag das Team von Niklas Sundblad (53) auf Rang fünf nach 14 Spieltagen - 25 Punkte, acht Siege, sechs Niederlagen. Aktuell sind es Platz vier, 23 Punkte, acht Siege und sechs Niederlagen. Falls sich das Team weiterhin stabilisiert und in der Länderspielpause vielleicht doch noch die eine oder andere Verstärkung dazukommt - Tor und Abwehr -, kann's um Weihnachten an die Tabellenspitze gehen.
Titelfoto: Lutz Hentschel