Da ist der Weihnachts-Sieg! Dresdner Eislöwen bezwingen die Heilbronner Falken

Heilbronn - Jetzt kann Weihnachten kommen. Die Dresdner Eislöwen gewinnen 4:1 (3:0, 1:0, 0:1) in Heilbronn und legen damit ihren Fans drei Punkte unter den Baum. Danach ging's ab zu den Familien...

Dieses Szene aus dem letzten Duell zwischen den Falken und den Eislöwen passte auch zur Freitagabendpartie. Die Dresdner Timo Walther (2.v.l.) und Jordan Knackstedt (r.) machen es Heilbronns Goalie Florian Mnich schwer.
Dieses Szene aus dem letzten Duell zwischen den Falken und den Eislöwen passte auch zur Freitagabendpartie. Die Dresdner Timo Walther (2.v.l.) und Jordan Knackstedt (r.) machen es Heilbronns Goalie Florian Mnich schwer.  © Thomas Heide

Gegen die Falken packte das Team von Andreas Brockmann das gewohnt starke erste Drittel aus. Vollgas ging's eigentlich nur auf einen Kasten. Stürmer Matej Mrazek hatte in den ersten fünf Minuten zwei Top-Chancen, doch Heilbronns Goalie Florian Mnich war noch nicht überwunden.

Als der Eislöwe erneut auf dessen Matten zielte, prallte die Scheibe zum Nachschuss vor die Schlittschuhe von Simon Karlsson, Schuss - 1:0 (10.).

Nur 18 Sekunden später jubelten die Eislöwen erneut. Den Schuss von Maximilian Kolb lenkte David Rundqvist ins Gehäuse der Falken. Und Johan Porsberger stellte früh auf 3:0 (15.). Gleich nach dem ersten Kabinengang legte Tom Knobloch nach.

Goalie vor dem Abflug? Mit diesem Torhüter-Gespann planen die Eislöwen!
Dresdner Eislöwen Goalie vor dem Abflug? Mit diesem Torhüter-Gespann planen die Eislöwen!

Im Schlussdrittel waren die Heilbronner plötzlich wach, aber mehr als das Tor von Jeremy Williams (51.) gelang ihnen nicht.

Jetzt feiern die Eislöwen erstmal Weihnachten mit ihren Familien

Eislöwen-Coach Andreas Brockmann hatte nicht viel zu notieren.
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann hatte nicht viel zu notieren.  © IMAGO/G. Hubbs

Bitter für Eislöwe Knobloch, der fiel in der Schlussminute unglücklich auf den Schläger eines Falkens und blutete im Mund. Hoffentlich waren das keine Zähne.

Nach dem 4:1-Sieg ging's in den Bus und schnell heim. Mrazek freute sich auf "zwei entspannte Tage mit der Familie. Mein Bruder und mein Papa kommen aus Tschechien, so können wir mit meiner Mutter als Familie feiern. Das ist wichtiger, als was auf dem Wunschzettel steht", so Matej.

"Ich habe aber auch paar Kleinigkeiten besorgt." Gegessen wird typisch tschechisch - Kartoffelsalat und Karpfen.

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Bei Coach Brockmann ist die Frau mit den beiden Söhnen in Dresden. Und da gibt's traditionell Steak. "Für die Jungs ist es wichtiger, was das Christkind bringt", lacht der 55-Jährige.

Am Sonntagnachmittag bittet der Coach wieder zum Training, immerhin geht's einen Tag später daheim gegen Kassel zur Sache.

Titelfoto: Thomas Heide

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