Dresdner Eislöwen jubeln: Sieg sorgt für weiteres Play-off-Spiel

Dresden - Die Reise im Play-off-Viertelfinale geht für die Dresdner Eislöwen weiter. Sie gewannen ihr Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) und konnten in der "Best of seven"-Serie auf 1:3 verkürzen.

Große Freude nach der 1:0-Führung durch Johan Porsberger (M.).
Große Freude nach der 1:0-Führung durch Johan Porsberger (M.).  © Lutz Hentschel

Die Stimmung vorm Spiel vier war gut. Die Fans hatte ein Plakat entrollt: "Jagt sie zu Spiel 7. Lehrt den Pinguinen das Fliegen."

Ein Großteil der 2800 skandierte: "Auf geht's Löwen, kämpfen und siegen. Weil wir euch so lieben, gewinnt ihr dieses Spiel ...".

Doch aufs Eis, in die Köpfe der Eislöwen, transportierte sich diese Stimmung und der Kampfgeist nicht. Der KEV war giftiger und williger, den Halbfinal-Einzug perfekt zu machen.

Riese Florek und die Eislöwen stehen mit dem Rücken zur Wand
Dresdner Eislöwen Riese Florek und die Eislöwen stehen mit dem Rücken zur Wand

Glück für die Dresdner war, dass die Schiris Mischa Apel und Tony Engelmann sehr kleinlich pfiffen. Wie ein Haken von Tom Knobloch. Der Eislöwe stand Körper an Körper mit seinem Gegenspieler, wie soll er ihn haken?

Die Dresdner Fans waren sauer, dass wiederum sorgte für Energie auf dem Eis. Jordan Knackstedt & Co. wurden mutiger. 15,7 Sekunden vorm Ende des ersten Drittels passte David Rundqvist stark auf Johan Porsberger.

Der war aber zu dicht vor KEV-Goalie Sergei Belov und schoss ihn die Scheibe zweimal auf die Brust - die erste Dresdner Torchance.

Dresdner Eislöwen: Knapper Sieg kurz vor Schluss

Die Eislöwen verkürzten in der "Best of seven"-Serie auf 1:3.
Die Eislöwen verkürzten in der "Best of seven"-Serie auf 1:3.  © Lutz Hentschel

Im Mittelabschnitt wirkten die Hausherren wacher, kämpferischer. Dies wurde belohnt. Rundqvist (25./Überzahl) legte Tomas Andres auf, der scheiterte am Schoner von Belov. Porsberger (32.) an dessen Brust, aber vier Minuten später ging sein Schuss über die Stockhand ins Gehäuse - 1:0.

Ausgerechnet in Überzahl (51.) fielen Andres und Rundqvist vorm KEV-Tor übereinander. Auf der anderen Seite verschätzte sich Dresdens Goalie Janick Schwendener. Er kam zu weit raus, verlor die Scheibe, Odeen Peter Tufto passte auf Marcel Müller - 1:1.

Aber auch die Gäste mit einem dicken Patzer. Ein Querpass vor deren Tor fing Matej Mrazek (55.) ab. Schuss, 2:1. Die Halle stand Kopf.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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