Kassel - David Suvanto zog am späten Sonntagnachmittag in der Verlängerung vors Gehäuse der Huskies. Kassels Goalie Philipp Maurer lag auf dem Eis, war geschlagen. Die Scheibe landete vor Dresdens Alec Ahlroth und der netzte ein. Damit feierten die Eislöwen eine Sieg-Premiere im DEL2-Topspiel in Kassel. Mit einem 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) im Gepäck, den zwei Punkten und der 1. Extraschicht, reisten sie zurück an die Elbe.
Hochverdient, wenn man auf die Statistik schaut: 49 Torschüsse dokumentierten den Druck der Gäste. Ahlroth gestand nach dem Spiel: "Wir hätten noch mehr Tore machen können, aber Maurer war gut."
Und: "Die zwei Punkte nehmen wir. Wichtig ist für uns, gegen Kassel zu gewinnen."
Immerhin hatten die Eislöwen das erste Ligaspiel daheim 3:7 gegen die Hessen verloren. Deshalb legten sie mit viel Power los. Drückten, schossen, aber auf der Gegenseite fiel nach einem Konter das 0:1.
Gegen den Schuss von Leonhard Korus (6. Minute) war Marvin Berbner im Dresdner Gehäuse machtlos.
Berbner hält die Eislöwen bei den Huskies im Spiel
Der 20-Jährige zauberte den Rest des Spiels aber wie sein Gegenüber. Gerade im Schlussabschnitt hielt er sein Team im Spiel. Respekt, wie er mit Druck umgeht!
Nach einem Fehlpass startete Matt White (47.), doch im Eins gegen Eins scheiterte der Husky an Berbner wie Tristan Keck (57.) später.
Und so hielt das 1:1, das die Eislöwen clever in der 37. Minute erzielten.
Ryan MacKinnen zog von der blauen Linie ab und Conner Korte lenkte die Scheibe ins Gehäuse - der 26. Schuss zu dem Zeitpunkt.
"Das war ein sehr starkes Spiel von beiden Seiten - eng, hohes Tempo. Respekt an Kassel, das war ein gutes Battle, hatte Play-off-Charakter", so Siegtorschütze Ahlroth.
Coach Bo Subr lobte: "Ich bin happy mit dem Ergebnis. Wir hatten eine gute Energie, viele gute Chancen und einen starken Marvin."