Noch viel Luft nach oben bei den Eislöwen, aber eine Reihe deutet ihr Potenzial an

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Dresden - "Die Ergebnisse in der Vorbereitung sind egal", meinte Eislöwen-Coach Bo Subr bereits vorm Heimturnier. Wichtig sind dem 46-Jährigen die Erkenntnisse und die Lernkurven. Da dürfte er beim 2:5 gegen Liberec viel mitgenommen haben ...

Eislöwen-Coach Bo Subr schaute genau hin. Unzufrieden war er nach dem 2:5 gegen Liberec nicht.
Eislöwen-Coach Bo Subr schaute genau hin. Unzufrieden war er nach dem 2:5 gegen Liberec nicht.  © imago/eibner

Durch die Treffer von David Suvanto (9.) - Hammer von der blauen Linie - sowie die eiskalt genutzte Torchance von Tyson Spink (14.), führten die Eislöwen schnell und verdient mit 2:0. "Wir sind deutlich besser ins Spiel gestartet als zuletzt und haben über weite Strecken gegen einen starken Gegner gut mitgehalten", meinte Subr nach der Partie.

Was allerdings auffiel: Die Passqualität war längst noch nicht auf dem Niveau, wie es die Eislöwen als Spitzenteam der DEL2 brauchen werden.

Da beruhigte der Tscheche schon vor der Partie: "Wir sind immer noch Ende August." Er sieht auch, dass es "Verbesserungspotential gibt".

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Im Test gegen Liberec fiel auf, wie lange die Spieler teilweise den Puck im Vergleich zu den Gästen an der Kelle mitführen, statt zu spielen. Die Löwen denken noch viel zu viel, die Wege sind sichtlich noch nicht eingespielt - wie auch.

Die Passqualität dürfte aber höher sein, bei der Spielerqualität.

Spink-Zwillinge deuten große DEL-Erfahrung an

Tylor Spink deutete an, was von ihm und seinem Bruder Tyson zu erwarten ist.
Tylor Spink deutete an, was von ihm und seinem Bruder Tyson zu erwarten ist.  © imago/eibner

Was funktionieren könnte, ist eine Reihe: Die Spink-Zwillinge Tyson und Tylor stürmten mit Dane Fox. Bei dem Trio war deutlich sichtbar, dass sie in der DEL gespielt haben.

Laufwege und Pässe waren besser und die eine oder andere Torchance sprang schon heraus. Auf den Brüdern ruht die große Hoffnung von Subr. In Schwenningen hatten beide knapp 300 DEL-Partien, darin erzielte Tyson 109 Tore und machte 205 Punkte, Tylor kam auf 71 Tore und 207 Punkte.

Ob Fox jetzt bei ihnen in der Reihe bleibt? "Wir testen verschiedene Varianten, wollen die Spinks in erster Linie zusammen spielen lassen und haben da paar Ideen", so Subr vielsagend.

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Im SACHSENLOTTO Cup geht's am Sonntag weiter. Um 14 Uhr treffen die Eislöwen im Spiel um Platz drei auf die Grizzlys Wolfsburg. Das Finale bestreiten um 17:30 Uhr Liberec und Iserlohn.

Titelfoto: imago/eibner

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