Pinke Eislöwen heiß auf Wölfe: "Hoffe, Halle ist ausverkauft!"

Dresden - Seit Wochen warten die Dresdner Eislöwen auf eine Serie von mehr als zwei Siegen in Folge. Am heutigen Mittwoch im Heimspiel (19.30 Uhr) gegen die Selber Wölfe besteht die nächste Chance und auch die Pflicht für den dritten Dreier ...

Die Eislöwen wollen sich nach der Partie gegen Selb von den Fans feiern lassen. Das letzte Duell gegen die Wölfe gewannen sie schon mal 4:1.
Die Eislöwen wollen sich nach der Partie gegen Selb von den Fans feiern lassen. Das letzte Duell gegen die Wölfe gewannen sie schon mal 4:1.  © Lutz Hentschel

"Es ist eine wichtige Partie, wie das Spiel sieben in einer Play-off-Serie", meinte Kapitän Travis Turnbull (37). "Wir müssen gewinnen."

Mit einem Erfolg gegen die mit vielen Ex-Eislöwen wie Jordan Knackstedt (35) gespickte Truppe aus der Porzellanstadt wären die Dresdner voll im Geschäft um einen Pre-Play-off-Platz (zehn bis sieben) - punktgleich mit Rosenheim und Bad Nauheim, nur noch ein Zähler auf die Plätze zehn (Freiburg) und neun (Weißwasser). Selb wäre nur noch drei Punkte auf Rang acht weg.

Die Fans wissen um die Wichtigkeit. Dementsprechend lief der Vorverkauf - 3000 Karten sind weg. "Ich hoffe, die Halle ist ausverkauft", meinte Coach Niklas Sundblad (51).

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Dresdner Eislöwen Er bleibt an Bord! Eislöwen-Goalie verlängert, sein Konkurrent verrät's

"Selb ist ein harter Gegner. Er wird mit viel Druck auf uns kommen. Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel." Dies sind jetzt alle fünf noch ausstehenden Hauptrunden-Partien.

Vielleicht hilft ja das Sondertrikot zum Valentinstag. Zum zweiten Mal nach 2016 laufen die Dresdner in Pink auf.

Travis Turnbull (37) präsentiert das Spieler-Trikot für den heutigen Mittwoch - pink für den Valentinstag.
Travis Turnbull (37) präsentiert das Spieler-Trikot für den heutigen Mittwoch - pink für den Valentinstag.  © Eislöwen/Konrad Augustin

"Die Nachfrage war bei den weiblichen Fans schon länger da, deshalb haben wir dies im Sommer beschlossen", erklärt Eislöwen-Sprecher Konrad Augustin (35). "Die Spieler wollten sogar pinke Stutzen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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