Sieg zum Jahresende: Die Eislöwen brennen gegen Bayreuth ein kleines Feuerwerk ab

Dresden - Das war doch mal ein Jahresabschluss nach Maß! Mit einem nie gefährdeten 5:0 (4:0, 1:0, 0:0)-Sieg gegen die Bayreuth Tigers verabschiedeten sich die Dresdner Eislöwen am Freitagabend von einem durchaus erfolgreichen Jahr 2022.

Johan Porsberger (l.) bejubelt mit Mike Schmitz seinen Doppelpack.
Johan Porsberger (l.) bejubelt mit Mike Schmitz seinen Doppelpack.  © Lutz Hentschel

Es hätte zwar noch viel passieren können, aber der Sieg war eigentlich schon nach dem ersten Spielabschnitt klar. Zu überlegen agierten die Hausherren gegen ziemlich zahnlose Tiger.

Simon Karlsson (2.), Johan Porsberger (5.), Vladislav Filin (15.) und Tom Knobloch (17.) zündeten schnell die ersten Raketen für den 14. Saisonsieg.

"Wir haben hervorragend angefangen, waren richtig druckvoll und haben viel Verkehr vor dem Tor gemacht", freute sich Coach Andreas Brockmann. Fast hätten einem die Gäste leidtun können, doch die Suppe hatte sich das Schlusslicht auch mit sieben Strafzeiten selbst eingebrockt.

Erster Neuzugang im Eislöwen-Sack: Stürmer kommt von DEL2-Konkurrenz!
Dresdner Eislöwen Erster Neuzugang im Eislöwen-Sack: Stürmer kommt von DEL2-Konkurrenz!

Eislöwen-Goalie Janick Schwendener, der am Mittwoch noch eine Pause bekam und vom starken Jonas Neffin vertreten wurde, musste auch erst nach 13 Minuten erstmals wirklich aktiv die Scheibe abwehren.

Dresdner Eislöwen: "Am Ende des Tages zählt nur der 5:0-Sieg!"

Vladislav Filin (v.) netzte sehenswert zum zwischenzeitlichen 3:0 ein.
Vladislav Filin (v.) netzte sehenswert zum zwischenzeitlichen 3:0 ein.  © Lutz Hentschel

Vielleicht hatte der ESC etwas Mitleid, nur Porsberger (31.) stand im zweiten Drittel ein zweites Mal auf der Anzeigetafel. "Mit dem zweiten Abschnitt können wir nicht zufrieden sein. Da können wir mehr und entsprechend werden wir auch den Schlussabschnitt angehen. Wir müssen wieder einen Zahn zulegen", forderte auch Mike Schmitz zur Pause.

Das passierte aber nicht wirklich. Die Luft war mehr oder weniger raus, Chancen auf beiden Seiten wurden nicht mehr genutzt. "Da hat einfach die Konzentration gefehlt. Wir waren ein Stück weit zu arrogant und überheblich", gab Torschütze Knobloch zu. "Teilweise waren wir auch nicht mehr so diszipliniert. Die Strafzeiten haben den Gegner wieder ins Spiel gebracht."

Schwendener war es am Ende zu verdanken, dass es mit einem Shutout ins neue Jahr geht. Auch ein Grund, warum nach dem Schlusspfiff mit den 4003 Fans ordentlich gefeiert wurde. Brockmann: "Am Ende des Tages zählt nur der 5:0-Sieg!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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