Suvanto bleibt und wird erneut Papa: Eislöwen-Verteidiger will beim Wiederaufstieg helfen

Dresden - "Einen deutschen Verteidiger seiner Qualität findest du nicht", meinte Jens Baxmann (40) am Donnerstag. Deshalb hat der Eislöwen-Sportdirektor mit David Suvanto den Vertrag gleich "um zwei Jahre verlängert". Geht der 31-Jährige in Dresden in die Eishockey-Rente?

Zurück in der DEL2: Ob David Suvanto (31) wieder gegen Kassel spielt, hängt jetzt von den Play-offs in der 2. Liga ab.  © Lutz Hentschel

So weit denkt der gebürtige Schwede derzeit gar nicht. Nach einer schlechten Saison hat er nur ein Ziel: "mit der Mannschaft in der kommenden Saison wieder aufsteigen und sich mit den besten deutschen Teams und den besten Spielern messen".

"Suvis" Gründe, in Dresden zu bleiben, liegen auf der Hand. In den vergangenen fünf Spielzeiten ist die Stadt und der Verein für ihn ein zweites Zuhause geworden.

Sein Sohn Levi wurde im Dezember 2023 in Elbflorenz geboren und die Familie wächst weiter. "Meine Frau ist schwanger, im Mai kommt unser zweites Kind", verrät der Verteidiger. "Deshalb wollen wir nach der Abschlussparty nach Schweden. Was es wird, wissen wir aber noch nicht. Wir lassen uns überraschen."

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Keine große Überraschung dürfte der Kader für die neue Saison werden. Auf die Frage, ob die Mitspieler und der neue Trainer Bo Subr (45) eine Rolle bei seiner Verlängerung gespielt haben, durfte der Routinier nicht antworten. Meinte aber: "Die vielen Aufs und Abs in den vergangenen Jahren haben die Mannschaft zu einer Einheit geformt."

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David Suvanto herzt seinen Sohn Levi nach dem Spiel.  © Matthias Rietschel

Bei den Dresdner Eislöwen steht das vorerst letzte DEL-Heimspiel an

Jens Baxmann (40) arbeitet fleißig an dem Eislöwen-Kader für die neue Saison.  © Thomas Heide

Sportdirektor Baxmann stellte klar, dass das "Gerüst des Kaders steht", bei den Importstellen man sich noch zurückhält und insgesamt fünf Positionen offen hätte.

Am Freitag steht erst mal das vorerst letzte DEL-Heimspiel gegen die Frankfurter Löwen an.

Im Herbst hatten die Verantwortlichen und die Spieler noch gehofft, dass dieses Duell den Abstieg der Hessen besiegelt. Doch die bleiben Erstligist!

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