Trotz schwerer Kost auf dem Eis feiern Eislöwen Comeback-Sieg

Dresden - Als gegen 21.50 Uhr im Löwenkäfig die "Marvin Berbner"-Rufe durch die Halle schallten, waren die Fans glückselig und vor 3500 Zuschauern gab's mit dem 3:2-Sieg (0:1, 0:1, 3:0) über die Bietigheim Steelers die nächsten drei Punkte für die Dresdner. Was in den 60 Minuten auf dem Eis passierte, war aber schwere Kost.

Alec Ahlroth (25, v.) & Co. boten Freitagabend lange schwere Kost an.  © Lutz Hentschel

Zumindest von den Hausherren. Die kamen mit dem Forechecking der Gäste gar nicht zurecht. Fehlpässe, Probleme beim Spielaufbau bestimmten das erste Drittel.

Einziger Lichtblick: Berbner im Kasten. Mit seinen 20 Jahren war er die Ruhe in Person. Dass Steven Raabe (19.) ihn in Überzahl bezwang, die Steelers in Front brachte und die Laune der Eislöwen-Fans auf den Nullpunkt senkte, konnte der Dresdner Goalie nicht ändern.

Im Mittelabschnitt feierten die Fans Berbner, nachdem dieser zwei Superparaden aufs Eis zauberte.

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Doch als Cole Fonstad (36.) erst die Scheibe auf seine Schoner zimmerte und diese vor die Schlittschuhe von David Cerny rutschte, war der Schlussmann machtlos - 0:2.

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So gut wie nach dem 3:2-Sieg waren die Eislöwen-Fans nicht den gesamten Abend gestimmt.  © Lutz Hentschel

Dresdner Eislöwen drehen die Partie im Schlussdrittel

Siegtorschütze Bruno Riedl (23, l.) ließ sich von seinen Kollegen feiern.  © Lutz Hentschel

In der Pause meinte ein Fan sauer: "Am Sonntag fahre ich nach Landshut, wenn die dann wieder so spielen, war's das für mich in dieser Saison." Andere schüttelten nur den Kopf beim Pausentee.

Eislöwen-Stürmer Tomas Andres versprach, bevor er zum zweiten Mal in die Kabine ging: "Das zweite Drittel war besser, als das erste. Wir brauchen mehr Verkehr vorm Tor. Wenn wir in den ersten zehn Minuten des Schlussdrittels eins machen, dann drehen wir das." So kam's!

In Überzahl suchten die Eislöwen immer unnötig Dane Fox und seinen Schlagschuss. Als Ryan MacKinnon (48.) die Scheibe endlich bekam und durchzog, wackelte sie im Netz. Adam Helewka (51.) legte ebenso in Überzahl nach. Und Bruno Riedl (54.) nagelten den 3:2-Sieg fest.

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Ein Highlight des Spiels: Meister-Held Arne Uplegger war mit den Steelers zurück.

Die Eislöwen-Fans hatte ihn aber nicht vergessen und feierten ihn gebührend und hochverdient. Dies bewegte den Verteidiger sichtlich.

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