Eispiraten-Coach Tuores mit Warnung an die Mannschaft: "Sonst gewinnen wir kein Spiel mehr"
Crimmitschau - "Wir waren weit davon entfernt, was wir hätten bringen müssen", zeigte sich Jussi Tuores (37), Trainer der Eispiraten, nach dem knappen 3:4 gegen die formstarken Eisbären Regensburg unzufrieden.
Das betraf vor allem das, was seine ersatzgeschwächte Mannschaft im ersten Drittel zeigte. "Wir haben in den ersten 20 Minuten nicht einmal die einfachen Dinge richtig gemacht. Da spielt es auch keine Rolle, mit wie viel Reihen du spielst, ob eins, zwei, drei oder vier, wenn du nicht mal die Standarddinge richtig machst", haderte Tuores.
Dabei verkaufte sich seine Mannschaft nach dem Fehlstart teuer und zeigte Moral mit drei Toren im Mittelabschnitt – aber auch dem Makel von zweimal schnellen Gegentoren.
"Es sind die einfachen Dinge, die uns dieses Spiel haben verlieren lassen, nicht die drei Reihen", wollte Tuores die zahlreichen Ausfälle im Spieltagsaufgebot nicht als Ausrede gelten lassen.
Seine Mahnung: "Wir müssen uns verbessern, sonst gewinnen wir kein Spiel mehr."
Markige Worte, andererseits aber auch eine Möglichkeit, das Maximum aus dem dezimierten Kader herauszukitzeln. Denn der eigene Anspruch wurde vor der Saison mit den Play-offs offensiv formuliert.
Titelfoto: Thomas Heide
