Eispiraten gehen langsam am Stock

Crimmitschau - Nur drei Zähler aus den ersten fünf Spielen im neuen Jahr haben dazu geführt, dass die Eispiraten aus den Play-off-Rängen heraus- und in das gefährliche Feld vor den Play-downs geschlittert sind. Zu Platz sechs sind es sieben Zähler Rückstand, auf Platz elf nur noch sechs Zähler Vorsprung.

Johannes Schmid (21).  © imago/eibner

Heißt: Die Tuores-Truppe muss schleunigst die Kurve bekommen. "Ich war nicht zufrieden damit, wie wir am Freitag gegen Bietigheim verteidigt haben. Das war heute schon besser, weil wir präsenter waren. Landshut war effektiver bei der Chancenverwertung. Es war ein guter harter Kampf zwischen beiden Teams", blickte Eispiraten-Coach Jussi Tuores (36) auf das 3:6 beim Aufstiegsaspiranten aus Niederbayern zurück.

Seine Mannschaft verzeichnete übers Wochenende erneut personellen Aderlass. Mario Scalzo (41, Nacken) wurde am Freitagabend ausgeknockt, sodass nach Mirko Sacher (34) der zweite Verteidiger-Veteran ausfiel und Dominic Walsh (36) aus dem Angriff in die Abwehr wechselte. Louis Brune (25) war angeschlagen.

Während des Spiels erwischte es dann zunächst Stürmer Robin Veber (22), der für einen Ellenbogencheck fünf plus Spieldauer sah und sich bei der folgenden Schlägerei eine Kopfverletzung zuzog, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Er wurde erst am Montag in Landshut abgeholt, um dann in Crimmitschau eine Nachkontrolle zu erhalten.

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Nach seiner Kopfverletzung ist Robin Veber (22) wohl kein Kandidat.  © imago/osnapix

Später im Spiel traf es auch noch Johannes Schmid, der nach einem ungeahndeten Bandencheck vom Eis geleitet wurde. "Wir haben letztlich mit zwei Reihen gespielt", gab Tuores zu bedenken. Das Line-up ist kurz und die Aufgaben werden nicht einfacher, denn am Dienstagabend gastieren die formstarken Ravensburg Towerstars im Sahnpark.

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