Von Martin Oversohl
Stuttgart - Glatteis-Alarm in Baden-Württemberg: Für weite Teile des Landes warnen die Meteorologen zwar weiterhin vor Eisregen und gefährlichen Rutschpartien auf den Straßen.
Abgesehen von kleineren Unfällen mit Blechschäden ist die Lage am Vormittag auf den Straßen allerdings ruhig, teilten die Polizeipräsidien auf Anfrage mit. In den meisten Fällen kamen Autofahrer auf Eis von der Straße ab. Schwerere Verletzungen erlitt aber niemand.
Dennoch warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiter vor spiegelglatten Straßen und Bürgersteigen.
Die zweithöchste Warnstufe vor Glatteis galt am Vormittag noch für die Region zwischen Stuttgart und Tübingen, Pforzheim und Waiblingen sowie für die Gegend am Bodensee.
In den meisten Teilen des Landes wurde lediglich vor Unwetter gewarnt, am Oberrhein lagen keine Warnungen vor.
Laut DWD ist die Glättegefahr bis zum Mittag hoch, weil von Westen her Niederschlag ins Land zieht. Dieser geht laut Deutschem Wetterdienst von Schnee in Regen über, der auf den kalten Böden gefriert. Deshalb sei mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen, hieß es.
Zum Mittag soll sich die Lage größtenteils entspannen. "Vor allem jedoch vom Odenwald über die Donau bis zur Ostalb herrscht weiter erhöhte Gefahr vor gefrierendem Regen mit entsprechender Glätte", hieß es beim DWD.