Auffällig bemalter Lamborghini steht dezent im Parkverbot

Bern (Schweiz) - Ein etwa 552.000 Euro teurer Lamborghini Aventador SVJ sorgt derzeit in der Schweiz für Aufsehen!

Schön bunt, enorm teuer: Dieser Lamborghini Aventador SVJ stand in Bern vor einem Hotel - teilweise im Parkverbot.
Schön bunt, enorm teuer: Dieser Lamborghini Aventador SVJ stand in Bern vor einem Hotel - teilweise im Parkverbot.  © Montage: Instagram/swisscars.chh (3)

Wie das Schweizer Boulevard-Portal 20 Minuten berichtet, stand das Luxus-Auto am zurückliegenden Wochenende vor einem Hotel in Bern - und zwar dezent im Parkverbot. Außerdem fehlte offenbar die vorgeschriebene gültige Vignette.

Dort gelangen auch einem Fotografen namens Janis, der seine Arbeiten unter anderem auf Instagram unter der Marke swisscars.chh veröffentlicht, tolle Aufnahmen von dem sehr auffällig bemalten Wagen.

Doch das war nicht die einzige Besonderheit! Denn die Edelkarosse ist in der Schweiz mit einem Dubai-Kennzeichen unterwegs!

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Einer, der sich mit solchen Nobelschlitten auskennt, ist der Autovermieter Roland Gerber, der seine Kunden ausschließlich mit Premium Dream Cars glücklich macht. Sprich: Teure Cabrios, schnelle Sportwagen und PS-starke SUVs.

Er weiß: "Dieses Modell auf der Straße anzutreffen, ist schon etwas Besonderes. Die Besitzer eines solchen Lamborghinis stellen ihn meist in eine Einstellhalle und nehmen ihn lediglich zwei, drei Mal pro Jahr hervor, um ihn auszufahren."

Von dem in Bern gesichteten Lamborghini gebe es weltweit lediglich 900 Exemplare. Und dieser hier sei aufgrund seiner Bemalung ein echtes Unikat! Doch wem gehört er?

Bolide gehört dem saudi-arabischen Künstler Abdullah Qandeel

Laut "20 Minuten" ist der Bolide im Besitz des saudi-arabischen Künstlers Abdullah Qandeel (34). Seine Öl-Gemälde sind Kunstliebhabern schon mal mehrere Zehntausend Dollar wert. Den Luxus-Lambo hat er - im Stil seiner Werke - selbst bemalt. Ein Video von der Aktion ist auf seinem Instagram-Account zu sehen.

Und wie kam der Lamborghini von Dubai in die Schweiz?

Auch in diesem Punkt kennt sich Experte Roland Gerber bestens aus: "In der Regel werden die Autos in einem Container verschifft." Allerdings sei das enorm teuer und nicht ohne Risiko: Kratzer am Fahrzeug während so einer Reise seien nicht auszuschließen - und Reparaturen an so einem Super-Auto "grundsätzlich teuer".

Titelfoto: Montage: Instagram/swisscars.chh (3)

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