Gibt es bald Displays auf Autoscheiben?

Von Simone Rothe

Jena - Die Frontscheibe soll Autofahrern alle nötige Informationen geben - daran arbeitet das Optik-Unternehmen Carl Zeiss mit drei Partnern.

Zusammen mit drei Unternehmen arbeitet Carl Zeiss an der Produktion sogenannter holographischer Windschutzscheiben-Displays. (Archivbild)  © Stefan Puchner/dpa

Mit dem Klebebandhersteller tesa sowie den Firmen Saint-Gobain Sekurit und Hyundai Mobis sei eine Allianz gebildet worden, um die Massenproduktion sogenannter holografischer Windschutzscheiben-Displays voranzutreiben, teilte Zeiss in Jena mit.

Die Displays auf der Frontscheibe fungieren dabei im Blickfeld des Fahrers wie eine digitale Anzeige aller wichtiger Informationen.

Die Allianz solle eine Komplettlösung für Autohersteller bieten. Derzeit würden Fahrinformationen vielfach außerhalb des Blickfelds des Fahrers gegeben - eine zunehmende Anzahl an Displays dominiere das Cockpit von Autos heißt es in der Mitteilung.

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Die gemeinsame Lösung der vier Partner solle "herkömmliche Windschutzscheiben in intelligente, transparente Infotainment-Interfaces" verwandeln. Die Allianz strebe den Start der Serienproduktion bis 2029 an. Innerhalb des Zeiss-Konzerns sei die Jenaer Tocher Zeiss Microoptics einbezogen.

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