Horrende Preise an der Tanke: So kann beim Sprit gespart werden

Hamburg - Die explodierten Spritpreise sorgen bei Autofahrern für Sorgenfalten. Der ADAC gibt im Gespräch mit TAG24 Tipps, wie beim Tanken gespart werden kann.

Der ADAC empfiehlt die Nutzung von Apps, um bei Tanken zu sparen.  © Alain Jocard/AFP/dpa

Seit den Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran sind die Preise an den Tankstellen rasant gestiegen. Die Bundesregierung reagierte mit der Gründung einer Taskforce, CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (52) brachte das österreichische Modell ins Spiel, bei dem nur einmal am Tag der Preis erhöht werden darf.

Maßnahmen, die möglicherweise in der Zukunft greifen - doch was macht der Autofahrer, wenn die Tanknadel akut in den roten Bereich sinkt?

"Wir empfehlen immer, dass man sich eine dieser Spritspar-Apps aufs Handy lädt. Gibt es zum Beispiel natürlich eine vom ADAC, aber auch andere Anbieter wie 'Clever-Tanken'", sagt ADAC-Sprecher Christof Tietgen.

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Da würden Preisunterschiede von mehreren Cents innerhalb weniger Hundert Meter offengelegt, meint der Experte.

Aber auch die Uhrzeit spielt weiterhin eine große Rolle. Zwischen 18 und 19 Uhr und ab 21 Uhr sei es am günstigsten. "Vor der Iran-Krise konnte man da 13 Cent sparen im Vergleich zum Morgen", sagt Tietgen.

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Tanken an Hauptverkehrsadern meiden

An Autobahnen und Schnellstraßen sind die Preise meist höher.  © Christoph Soeder/dpa

Durch den Konflikt sei diese Differenz zwar geringer geworden, die Regel bleibe aber bestehen.

Auch die Fahrt zu kleineren Tankstellen kann sich lohnen.

"Es ist schon so, dass die Marken-Tankstellen meistens ein paar Cent teurer sind. Das liegt aber am Marketing und so weiter. Aber pauschal kann man das nicht sagen, weil die kleineren Tankstellen den Sprit letztendlich von den großen Mineralölkonzernen beziehen", meint der Sprecher.

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Empfehlenswert sei das Tanken abseits der Hauptverkehrsadern.

"Die Mineralölkonzerne sind ja auch nicht doof. Die machen es natürlich da teuer, wo sie die meiste Kohle verdienen können", sagt Tietgen. Und das sei nun mal an Autobahnen und Schnellstraßen.

Um möglichst selten an die Zapfsäule zu müssen, empfiehlt der Sprecher auch spritsparendes Fahren. Kein Bleifuß auf der Autobahn, vorausschauend fahren, langsam anfahren und rechtzeitig schalten.

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