Erfolgreicher Start ins Jahr: So viel Umsatz macht Mercedes im ersten Quartal

Stuttgart - Der Autobauer Mercedes-Benz hat in den ersten drei Monaten des Jahres von der Nachfrage nach teuren Autos profitiert und mehr Gewinn gemacht.

Mercedes-Benz hat in den ersten drei Monaten des Jahres mehr Autos verkauft als im ersten Quartal 2022. (Symbolbild)
Mercedes-Benz hat in den ersten drei Monaten des Jahres mehr Autos verkauft als im ersten Quartal 2022. (Symbolbild)  © Bernd Weißbrod/dpa

Das Konzernergebnis legte um 12 Prozent auf 4,01 Milliarden Euro zu, wie der Dax-Konzern am Freitag in Stuttgart mitteilte. Der Absatz von Autos war wie bereits bekannt insgesamt um 3 Prozent gestiegen, wegen des guten Laufs bei Luxuskarossen kletterte der Umsatz stärker um 8 Prozent auf 37,52 Milliarden Euro.

Dabei konnte Mercedes im Schnitt höhere Preise verlangen und höhere Materialkosten mehr als ausgleichen. Vor Zinsen und Steuern sowie um Sonderkosten bereinigt stieg das operative Ergebnis um 2 Prozent auf 5,42 Milliarden Euro.

Mercedes hatte bereits vergangene Woche vorläufige Zahlen vorgelegt, die das Unternehmen nun bestätigte.

Schon wieder geschummelt? Mercedes ruft mehr als 100.000 Fahrzeuge zurück
Mercedes-Benz Schon wieder geschummelt? Mercedes ruft mehr als 100.000 Fahrzeuge zurück

Mercedes hatte im Quartal inklusive der Kleinwagenmarke Smart 503.483 Autos abgesetzt und damit 3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den vollelektrischen Pkw gab es ein deutlich stärkeres Plus von 89 Prozent auf 51.639 Wagen.

Bei der Marke Mercedes allein fiel der Anstieg bei Batterieautos (BEV) noch stärker aus - sie machten damit ein Zehntel aller verkauften Fahrzeuge mit dem Stern aus.

Nach erfolgreichem Start: Jahresziele könnten erreicht werden

Die renditeträchtigen Luxusmodelle liefen weiter gut, sie spielen die höchsten Preise ein. Im sogenannten Top-End-Segment fasst Mercedes das Flaggschiff S-Klasse und deren elektrische Varianten sowie die Submarken AMG und Maybach zusammen, die gefragten Geländewagen der G-Klasse und die großen SUVs vom Typ GLS gehören ebenfalls dazu.

Nicht ganz so rund lief es bei den volumenstärksten Modellen, wie etwa der E-Klasse. Im mittleren Segment ging der Absatz deutlich zurück, was das Unternehmen auf Modellwechsel bei den absatzstärksten Autos der E-Klasse und beim SUV des Typs GLC zurückführte.

Der Autobauer Mercedes-Benz traut sich nach dem guten Start ins neue Jahr noch etwas mehr zu. Im Kerngeschäft mit Pkw rechnet Finanzchef Harald Wilhelm nun im Jahresausblick für die Profitabilität mit einem Abschneiden am oberen Ende der bisher erwarteten Ziele.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

Mehr zum Thema Mercedes-Benz: