München - Der Dieselpreis ist am Mittwoch in Deutschland auf ein Rekordhoch geklettert.
Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete der Liter am Mittwochvormittag 2,327 Euro und übertraf damit den alten Rekord aus dem März 2022 um 0,6 Cent, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Die Zahl ist nicht inflationsbereinigt.
Auch Super E10 verteuerte sich weiter und erreichte mit im Durchschnitt 2,129 Euro je Liter den höchsten Stand des Jahres.
Nach der 12-Uhr-Erhöhung lagen die Höchstpreise in München beispielsweise sogar bei 2,379 Euro für Diesel und 2,149 Euro für E10.
"Der Krieg in Nahost hat die Spritpreise auf ein sehr hohes Niveau katapultiert", erklärt der Auto-Club zum Allzeithoch. Mit der Straße von Hormus wird weiter eine wichtige Handelsroute blockiert und lässt den Ölpreis dramatisch steigen. Aktuell liegt der Preis ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent bei knapp 100 US-Dollar. Zum Vergleich: Vor Kriegsbeginn im Februar lag der Preis bei rund 72 US-Dollar.
Die neue Spritpreisbremse kann hat keinen Einfluss auf das allgemeine Preisniveau. Eine wirkliche Entlastung würde nur eine Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe bringen, argumentiert der ADAC.