Mutter zeigt Essen ihres Babys im Netz: Nun wird ihr mit Jugendamt gedroht

New York - Auf TikTok präsentiert eine junge Mutter, was sie ihrer Tochter regelmäßig kocht. Mit dem daraus resultierenden Shitstorm hat sie allerdings nicht gerechnet.

Auf TikTok ist Influencerin texykitchen1 vielen Hasskommentaren ausgesetzt.
Auf TikTok ist Influencerin texykitchen1 vielen Hasskommentaren ausgesetzt.  © tiktok.com/@texykitchen1/

Kindererziehung ist und bleibt ein Thema, bei dem sich die Gemüter schnell erhitzen und jeder eine unterschiedliche Sicht auf die Dinge hat.

Das musste auch eine Mutter feststellen, die auf ihrem TikTok-Account zeigt, was sie ihrer 13 Monate alten Tochter zum Essen serviert.

Unter dem Namen texykitchen1 präsentiert die Hobby-Köchin die selbst zubereiteten Speisen regelmäßig im Internet.

Darunter befinden sich eigentlich ganz normale Gerichte wie Nudeln mit Hackfleisch und Hühnchencurry, die sie dann meist in einer kleinen Holzschüssel anrichtet.

Dennoch sorgten die Clips im Netz für eine Flut an negativen Kommentaren. Doch warum?

Nachrichten wie "Wie kannst du einem 13 Monate altem Kind nur Curry geben" und "Diese Portion ist viel zu groß für ein Kleinkind" sind noch harmlos.

Die meisten Kritiker beschweren sich darüber, welche Lebensmittel texykitchen1 für ihre Tochter zubereitet und wollen es besser wissen.

Viel Hass, aber auch positive Reaktionen auf TikTok-Videos

Die junge Mutter will sich von den negativen Reaktionen nicht unterkriegen lassen.
Die junge Mutter will sich von den negativen Reaktionen nicht unterkriegen lassen.  © tiktok.com/@texykitchen1/

"Oh mein Gott, ich kann nicht glauben, dass dein Baby nicht vegan ist", ist eine Userin schockiert. Andere wiederum finden es unverantwortlich, dass die junge Mutter Fleisch, Milch oder gar Eier füttert.

So manche Kommentare wie "Das sieht aus wie Katzenfutter" oder "Du bist eine schlechte Mutter" greifen die Influencerin an.

Einige der Internet-Trolle gehen sogar soweit, texykitchen1 direkt zu drohen. "Man muss dein Kind von dir wegnehmen" oder "das Jugendamt wurde kontaktiert" sind nur einige Beispiele für die Feindseligkeit, der die TikTokerin ausgesetzt ist.

Bisher hat allerdings noch keiner Ankündigung wahr gemacht. Stattdessen teilt die Influencerin die anonymen Hasskommentare, die sie regelmäßig erhält, selbst im Netz und stößt damit auf viel Zuspruch.

Nachrichten wie "Wenn das Essen eines 13 Monate alten Kleinkindes besser als im Restaurant aussieht" und mehrere Tausend Likes zeigen, dass die Clips bei vielen gut ankommen.

Auch Essen für Kinder bleibt im wahrsten Sinne des Wortes Geschmacksache!

Titelfoto: tiktok.com/@texykitchen1/

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