Aufatmen nach Schock-Diagnose bei Papst Leo! Krebs hat nicht gestreut

Von Robert Messer

Rom (Italien) - Der Lungenkrebs bei Papst Leo XIV. (71) hat nach Angaben seiner Ärzte nicht gestreut.

Gute Nachrichten für Papst Leo XIV. (71): Der Krebs hat nicht gestreut!  © Gregorio Borgia/AP/dpa

Untersuchungen des bei einer Operation entfernten Gewebes hätten ergeben, dass die Erkrankung lokal begrenzt gewesen sei, teilten die behandelnden Ärzte des 71 Jahre alten Oberhauptes der katholischen Kirche mit.

Eine weitere Therapie sei nicht erforderlich, dies habe eine onkologische Beurteilung ergeben. 

Dienstag vergangene Woche war dem Pontifex der untere Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt worden, in dem sich ein bösartiger Tumor befand.

Aus aller Welt Antennen sind wichtig für Ukraine-Krieg: Haftbefehl gegen deutsche Teenager nach Starlink-Anschlag

Am Samstag konnte Leo nach nur wenigen Tagen das Krankenhaus im Nordwesten der italienischen Hauptstadt wieder verlassen. Schon am Tag danach sprach er das traditionelle Angelus-Gebet vor Zehntausenden Gläubigen aus aller Welt.

Zuletzt war unklar, ob der Papst nach dem 90-minütigen Eingriff krebsfrei war. In dem medizinischen Bulletin der behandelnden Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora hieß es nun, die «endgültigen histologischen Befunde sowie die molekularbiologischen Untersuchungen» des während Eingriffs entfernten Gewebematerials seien ausgewertet und dokumentiert worden.

Anzeige
Bereits einen Tag nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus sprach Papst Leo das Angelus-Gebet.  © Alessandra Tarantino/AP/dpa

Papst gab bei Angelus-Gebet Lungenknoten bekannt

In der Mitteilung hieß es weiter: "Die Ergebnisse haben bestätigt, dass es sich um ein Lungenadenokarzinom handelte und dass die Erkrankung lokal begrenzt war." Bei einem Lungenadenokarzinom handelt es sich Experten zufolge um die häufigste Form von Lungenkrebs. Die Sorge unter den weltweit 1,4 Milliarden Katholiken um ihr Oberhaupt war groß, ob der Krebs gestreut haben könnte.

Vor anderthalb Wochen hatte Leo das Angelus-Gebet dazu genutzt, vor den Gläubigen auf dem Petersplatz überraschend bekannt zu machen, dass bei ihm ein "Knoten in der Lunge" entdeckt worden sei, der sich im Anfangsstadium befinde.

Damals blieb noch offen, ob es sich um gutartiges Gewebe, eine Vorstufe von Krebs oder doch um einen bösartigen Tumor handelt. Nach dem Eingriff waren die Ergebnisse der Gewebeprobe mit Spannung erwartet worden.

Erstmeldung: 21. Oktober, 21.36 Uhr; Update: 21.47 Uhr

Mehr zum Thema Aus aller Welt: